Nur 11 Prozent der deutschen Unternehmen verkaufen online
Trotz steigender Umsatzzahlen verkaufen lediglich elf Prozent der deutschen Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet, besagt die jüngste Marktforschungsuntersuchung des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Viele Unternehmen meinen, dass sich der Onlinehandel für sie nicht lohnen würde.
Der aktuelle Trend widerspricht aber der zuvor getroffenen Aussage, gewinnt doch das Internet für potentielle Kunden im Alltag stetig an Bedeutung. Laut einer Umfrage der BITCOM können sich 58 Prozent der Deutschen ein Leben ohne Internet gar nicht mehr vorstellen. 70 Prozent der Deutschen sind regelmäßig im Internet unterwegs, bei den unter 50-jährigen sind es sogar 90 Prozent.
Zwischen 2004 und 2008 stieg der Gesamtumsatz der im Internet tätigen Unternehmen von 27 auf 35 Prozent. Dennoch überwiegen die Gründe der Unternehmen offline zu bleiben. Knapp die Hälfte aller Firmen ist der Meinung, dass sich ihre Produkte und Dienstleistungen nicht für den Onlineverkauf eignen würden. 33 Prozent der Unternehmen gaben an, dass ihre Kunden keine Onlineshops benutzen würden, wobei seit 2004 etwa 5 Prozent mehr Onlineeinkäufe getätigt wurden. Für 23 Prozent der Befragten ist die technische Hürde bei der Einführung des elektronischen Handels der Grund, warum sie bislang noch über keinen Internetshop verfügen.
Die zurückhaltende Nutzung von Onlineshops ist besonders bei kleineren Unternehmen zu registrieren. Nur elf Prozent der Unternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern verkaufen online, wobei 19 Prozent der Unternehmen mit über neun Mitarbeitern angaben, dass sie diesen Vertriebsweg in Zukunft nutzen wollen.
Quelle: http://www.bitkom.org/de/
