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Gesundheitsbranche nutzt ihr Online-Potenzial zu wenig

30 Sep. 2011 von Christian Friedrich
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Gesundheitsbranche geht online

(Lesedauer: ca. 1 Minute)

Die Zahlen sprechen für sich.

Erstens:  Der Anteil der Online-Shopper unter den Internetnutzern liegt in Deutschland momentan bei 85,2 Prozent. D.h., 42,71 Millionen Menschen haben in den letzten 12 Monaten im Internet eingekauft.

Zweitens:  Vier von zehn Onlinern interessieren sich im Netz für Gesundheitsprodukte, Medikamente, Wellnessprodukte und haben schon einmal zu Produkten oder Angeboten aus der Gesundheitsbranche online recherchiert.

Nun braucht es eigentlich nur einen winzigen Denkschritt, um das riesige Potenzial an Kunden für die Gesundheitsbranche im Internet zu erkennen. Dennoch sind diesen Schritt bislang nur wenige Anbieter gegangen. Unternehmen  aus dem Bereich Gesundheit werben immer noch hauptsächlich in Offline-Medien und lassen einen Großteil ihres Online-Konsumentenpotenzials schlummern. Verwunderlich. Zeigen doch andere Branchen, wie erfolgreich gezieltes Online-Engagement  sein kann:  Bei Büchern, Damenbekleidung, Spielwaren, Eintrittskarten, Herrenbekleidung und Gewinnspielen wird mehr als jeder zweite Online-Informationssuchende zum Online-Käufer. Was eine solche, sogenannte Online-Conversion von über 60 % für die Gesundheitsbranche bedeuten könnte, kann sich anhand obiger Zahlen jeder schnell ausrechnen.

Eigentlich sind die potenziellen Kunden schon fast alle im Netz. Jetzt heißt es für Hersteller von Gesundheits- oder Wellnessprodukten, sie dort auch nachhaltig zu aktivieren.

(Quelle: Arbeitsgemeinschaft Online Forschung www.agof.de )

Über den Autor

Christian Friedrich

Christian Friedrich ist als Head of Online Marketing ein Spezialist für alle Fragen rund um Suchmaschinenoptimierung. Er ist bereits sehr erfolgreich als Autor für Online-Publikationen rund um die Themen eCommerce und aktuelle Entwicklungen im Web bekannt. Um sein Profil abzurunden, beschäftigt sich Christian außerdem mit Fair Trade Handel, Ökonomie und Politik.

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