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Google Places wird immer wichtiger

2 Nov. 2010 von Marvin Meier
Suchmaschine
Google Places wird immer beliebter

(Lesedauer: ca. 2:30 Minuten)

Bisher haben lokale Branchenergebnisse eine eher untergeordnete Rolle für SEO’s gespielt. Wer jedoch die Suchmaschinenoptimierung für ein lokales Unternehmens betreut, wird in letzter Zeit einige Veränderungen der lokalen SERPS bemerkt haben.

Die Google Places Suche wird bei der Suche nach Keyword und Angabe der Stadt aktiv, bei nicht lokalen Anfragen nicht. Im Folgenden geht es um die wichtigsten Faktoren, die Google Places zur Rankingberechnung heranzieht.

Welche Faktoren sind wichtig für eine gute Platzierung in Google Places?

Möchte man für bestimmte Keywords und der Angabe einer Stadt gefunden werden, also zum Beispiel „restaurant berlin“, muss sich das Restaurant auch tatsächlich in Berlin befinden. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit, für benachbarte Orte gefunden zu werden, geringer. Dies bezieht sich jedoch nur auf größere Städte, da in kleineren Städten die Konkurrenz kleiner ist.

Wichtig ist ebenfalls das Auswählen einer passenden Kategorie, da man unter dieser Kategorie auch später gefunden wird. So sollte man als Marketingagentur nicht nur Marketing auswählen, sondern auch das Leistungsspektrum wie PR, Guerilla, SEO, SEM usw. in die Kategorie mit eintragen. Da hier seitens Google mit verschärften Qualitätskontrollen zu rechnen ist, lohnt sich Keyword-Spam in der Kategorie nicht. Zudem wirkt Keyword-Spammen als unseriös und im schlimmsten Fall muss man mit einer Sperrung rechnen.

Ein weiterer Faktor ist die Anzahl der Firmenbewertungen und Nennungen, die Google zur Bewertung der Seriosität, Relevanz und Prominenz heranzieht. Ob die Bewertungen positiv oder negativ sind, ist für Google nur zweitrangig. Unter Nennungen versteht man die externen Nennungen der Firma, der Firmentelefonnummer sowie der Firmenadresse. Wird also auf einer anderen Webseite beispielsweise die Firma mit Firmenadresse genannt, so zieht Google diese Information als Bewertungskriterium heran. Somit spielt auch ein Eintrag in den wichtigsten Online-Branchenbüchern wie etwa den „Gelben Seiten“ eine große Rolle. Darüber hinaus sollte auf keinen Fall auf weitere Einträge in lokalen sowie branchenspezifischen Branchenbüchern verzichtet werden. Hier gilt es, wie beim Google Places Eintrag, die Adress- und Firmendaten stets aktuell zu halten, um Google sowie dem Benutzer keine veralteten und falschen Informationen zu liefern.

Ebenso einfach wie wichtig ist die Bestätigung des Firmeneintrags auf Google Places. Denn somit hat man die gesamte Kontrolle über alle angezeigten Inhalte und kann dementsprechend auf Veränderungen reagieren. Anschließend hat man die Möglichkeit, seinen Eintrag nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch zu optimieren, um sein Unternehmen optimal in Google Places zu präsentieren. Es empfiehlt sich, alle Einträge so genau wie möglich auszufüllen, um Google so viele Informationen wie möglich zu liefern. Kategorien, Attribute, Statusmeldungen sowie mediale Inhalte wie Fotos und Videos können dem Google Places Eintrag beigefügt werden.

Fazit

Da sich Google Places jedoch noch in der Anfangsphase befindet, ist es wichtig, seinen Eintrag sowie die aktuellen Ranking-Kriterien im Blick zu haben. Mit Google Places sollen möglichst umfassende, relevante und hochwertige Informationen für den Benutzer ausgegeben werden. Daher ist es unabdingbar, die Veränderungen der lokalen Branchensuche Google Places zu beachten und regelmäßig zu verfolgen.

Über den Autor

Marvin Meier

Marvin Meier ist studierter Medienmanager und verfügt über eine vielfältige Expertise im Online-Marketing und CRM. Um Kunden die bestmögliche Suchmaschinenoptimierung zu generieren, bildet er sich stetig weiter. Wichtige Neuerungen im Bereich SEO sind Marvin immer wieder einen gut recherchierten Fachartikel wert.

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