Kommunikationsagentur Berlin sorgt für ganzheitlich überzeugenden Außenauftritt

Markenkommunikation aus einem Guss sorgt für gutes Image und Vertrauen:

  • Authentische Öffentlichkeitsarbeit schafft ein Markenbewusstsein beim Kunden, das Sie von der Konkurrenz abhebt
  • Durch gutes Storytelling begeistern Sie den Kunden von der Grundidee Ihres Unternehmens und binden ihn langfristig
  • Klicks und Conversions nehmen bei gesteigertem Markenbewusstsein und daraufhin erhöhter Nachfrage an Ihrem Unternehmen stetig zu
  • Unsere Agentur für Kommunikation aus Berlin erstellt Ihnen ein ganzheitliches Konzept, das Sie mit Ihren Kunden in Verbindung bringt
  • Eine kontinuierlich optimierte Strategie Ihrer CEO Kommunikation gibt Ihrem Unternehmen das Profil, das Ihre Kunden überzeugt
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Gute Kommunikationsagentur sichert Umsatz

Spezialisierte Kommunikationsagentur aus Berlin bringt Unternehmen die Gunst der Kunden

Was ist dem Kunden bei der Kaufentscheidung am wichtigsten? Dass er das für ihn passende Produkt erwirbt. Um dies zu finden, muss er sich oft erst durch einen undurchdringlichen Dschungel an Angeboten wühlen. Denn auch viele hochwertige Produkte sind in Zeiten des Internets ohne ausgeklügelte Markenkommunikation nicht auffindbar.

Um dem entgegenzuwirken, bieten wir als renommierte Agentur für Kommunikation aus Berlin das allumfassende Paket an Maßnahmen, um Ihr Unternehmen von der Konkurrenz abzuheben. Dabei schnüren wir Ihnen ein Komplettpaket, das alle Kanäle der Markenkommunikation einschließt. Und bestmöglich auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe angestimmt ist.

Wir informieren Sie unverbindlich:

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Effektives Marketing hebt Unternehmen von der Konkurrenz ab

Agentur für Markenkommunikation Berlin hebt Ihr Unternehmen von der Konkurrenz ab

Als inhabergeführte Kommunikationsagentur aus Berlin, die mit einem gut aufgestellten Team arbeitet, haben bei uns alle Leistungen eine Handschrift.

Um Ihre individuelle Kommunikationsstrategie zu entwerfen, sehen sich unsere Spezialisten in den verschiedenen Bereichen der Markenkommunikation in Berlin zunächst den Status Quo Ihres Unternehmens an. Was wollen Sie, was macht Sie besonders, warum sollen die Kunden bei ihnen kaufen? Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir dann ein Maßnahmenpaket, das Ihr Unternehmen ins Blickfeld der Kunden rückt. Dazu gehört neben der gut erzählten Unternehmensstory auch die zunehmend als wichtig wahrgenommene CEO Kommunikation. Studien zeigen, das vor allem die Ausstrahlung des Geschäftsführers nicht selten den Ausschlag bei der Entscheidung für oder gegen eine Firma gibt.

Mit dem ganzheitlichen Konzept der Hauptstadtagentur holen Sie Ihre Kunden dort ab, wo sie stehen. Wir geben Ihrem Unternehmen ein Profil, das den Werten und Idealen Ihrer Zielgruppe entspricht. Durch transpatente CEO Kommunikation heben wir Sie von der Konkurrenz ab. Und geben dem Kunden das gute Gefühl, sein Produkt gefunden zu haben.

Lernen Sie das Potenzial Ihres Unternehmens kennen:

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Kommunikation muss strategisch durchdacht sein

Kommunikationsagentur aus Berlin sorgt für anhaltenden Erfolg

Diese Marketingmaßnahmen gehen Hand in Hand. Um effektiven Markenaufbau zu generieren ist es wichtig, die detailliert ausgearbeitete Strategie stetig anzupassen und zu optimieren. Veränderungen des Marktes oder der Wahrnehmung Ihrer Kunden können durch effizient ausgeführtes Controlling berücksichtigt und integriert werden.

Markenbildung ist ein langwieriger Prozess. Gerade aus diesem Grund ist eine nachhaltig angelegte Kommunikationsstrategie von Profis wie unserer Agentur für Markenkommunikation in Berlin, die auch Besonderheiten wie die CEO Kommunikation ins Marketingkonzept miteinschließt, ein essentieller Wettbewerbsvorteil.

Dank 12 Jahren Erfahrung bieten wir fundierte Kenntnisse in allen Bereichen des Online Marketing. Davon kann künftig auch Ihr Unternehmen profitieren. Erleichtern Sie Ihren potenziellen Kunden die Kaufentscheidung durch ein gutes Image Ihres Unternehmens!

Unsere Leistungen

  • Detaillierte Marktforschung, gründliches Konkurrenzscreening und methodisches Mystery Shopping
  • Ganzheitliche Kommunikationsstrategie inklusive PR-Konzept und Brandbuildingmaßnahmen
  • Allumfassendes Corporate Publishing
  • Journalistisch aufbereitete Pressemitteilungen und hochwertiger Sponsored Content
  • Zielgerichtete Auswahl und Steuerung externer Partner

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Das sagen die Kunden

über ihre Erfahrung mit seosupport

Geschäftsführer

Ansprechpartner/in: Vincent Sünderhauf

Weiterführende Informationen zum Thema Kommunikationsagentur

Und warum eine gute Kommunikationsagentur den Unterschied macht

Was ist Kommunikation?


Kommunikation ist vielfältigGrundsätzlich beschreibt Kommunikation die Verständigung durch die Verwendung von Zeichen und Sprache. Dabei werden Informationen ausgetauscht oder weitergegeben. Diese Informationen stammen aus verschiedenen Bereichen: So werden neben Wissen auch Erkenntnis, Erfahrung und Empathie geteilt.

Wie funktioniert Kommunikation?

„Man kann nicht nicht kommunizieren“

Der österreichisch-amerikanische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick entwickelte mit den 5 Axiomen der Kommunikationstheorie Grundregeln der modernen Kommunikationswissenschaft. Nach wie vor erklären diese Thesen die Funktionsweise menschlicher Verständigung.

1. Man kann nicht nicht kommunizieren.

Original-Axiom von Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation (nicht nur mit Worten) ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren.“

Das bedeutet, dass jedes Verhalten eine kommunikative Botschaft enthält. Diese muss keinesfalls verbal geäußert werden. Das Nichtantworten auf eine Frage oder Nichterwidern eines Blickes zählt genauso dazu.

Man kann nicht nicht kommunizieren

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.

Original-Axiom von Watzlawick: „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei letzterer den ersten bestimmt.“

Das bedeutet, dass jede kommunikative Handlung – verbal und nonverbal – Informationen zu beiden Ebenen beinhaltet. Der Inhaltsaspekt transportiert dabei die informationsbetonte Aussage des Senders an den Empfänger. Der Beziehungsaspekt hingegen gibt Aufschluss darüber, wie der Sender zum Empfänger steht – grundsätzlich sowie speziell auf die Botschaft bezogen. Ist der Sender beispielsweise genervt, wird er dies einem Lehrer oder Arbeitskollegen gegenüber anders zum Ausdruck bringen, als dem Partner oder guten Freunden. Besonders Mimik und Gestik, aber auch Tonfall und Lautstärke der Nachricht verändern sich je nach Beziehungsebene. Der Inhalt allerdings bleibt weitgehend gleich – er unterscheidet sich meist nur in Details, die wieder auf die Beziehungsebene schließen lassen.

Ebenen der Kommunikation

3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung

Original-Axiom von Watzlawick: „Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktion der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt.“

Das bedeutet, dass sowohl Sender als auch Empfänger einer Nachricht durch ihre Art der Kommunikation die zwischenmenschliche Beziehung wiedergeben. Auf jede Aktion folgt eine die Inhalts- sowie Beziehungsebene spiegelnde Reaktion. Dieses Modell wiederholt sich fortwährend, so dass Kommunikation als kreisförmig ablaufender Prozess benannt werden kann. Beschwert sich beispielsweise eine Frau darüber, dass sich ihr Partner ständig zurückzieht, entgegnet dieser, dass er das tue, weil sie ständig meckere. Hier ist die Struktur eines Teufelskreises deutlich zu erkennen, die sich mit der Länge seiner Dauer verfestigt.

Ursache und Wirkung

4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten

Original-Axiom von Watzlawick: „Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten. Digitale Kommunikationen haben eine komplexe und vielseitige logische Syntax, aber eine auf dem Gebiet der Beziehungen unzulängliche Semantik. Analoge Kommunikationen dagegen besitzen dieses semantische Potential, ermangeln aber die für eindeutige Kommunikationen erforderliche logische Syntax.“

Das bedeutet, dass es sowohl analoge als auch digitale Möglichkeiten der Kommunikation gibt. Die analoge Form übermittelt vor allem Beziehungsaspekte. Sie beinhaltet Ausdrucksgebärden, die ohne Worte verständlich sind. Digitale Kommunikation hingegen ordnet Objekten Begriffe zu beziehungsweise benennt sie. Die Begriffe haben nichts mit den Objekten zu tun – sie definieren es lediglich und werden fortan in Sprache und Schrift verwendet. Hat beispielsweise eine Person nicht verstanden, was ihr gegenüber gesagt hat, kann sie sich analoger Kommunikation bedienen und die Stirn runzeln oder digitaler Kommunikation und verbalisieren, dass sie etwas nicht verstanden hat. Je nach Beziehungsebene wird die Person eher die digitale oder die analoge Aussage wählen.

Analog und digital

5. Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär

Original-Axiom von Watzlawick: „Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichgewicht oder Unterschiedlichkeit beruht.“

Das bedeutet, dass sich Beziehungen zwischen Partnern immer auf einer oder mehreren Hierarchieebenen abspielen. Bei symmetrischer Kommunikation findet der Austausch auf Augenhöhe statt, bei komplementärer gibt es einen starken und einen schwachen Partner. So laufen Gespräche in einer homogenen Gruppe – wie unter Jugendlichen – ganz anders ab, als wenn ein Jugendlicher mit seinen Eltern kommuniziert.

Dynamik in der Kommunikation

Wie ist menschliche Kommunikation entstanden?

Die Ursprünge kommunikativen Verhaltens gehen bereits auf die Urmenschen vor rund 1,7 Millionen Jahren zurück. Die Hominiden nutzten Gesten und Laute, um sich innerhalb der Gruppe über essentielle Dinge zu verständigen. Mit der so genannten Protosprache konnten sie vor Gefahren warnen, auf eine Nahrungsquelle hindeuten und ihr Wissen weitergeben. Außerdem half die Form der Verständigung bei der Jagd – die Hominiden agierten fortan koordiniert und als Gruppe.

Menschliche Gesichtsausdrücke

Seither wuchs die Vielfalt an Lauten und Gesten über Jahrtausende. Doch erst der Homo Sapiens, der vor rund 300.000 Jahren die Erde zu bevölkern begann, entwickelte zusammenhängende Worte, um sich zu verständigen. Bevor das menschliche Gehirn allerdings in der Lage war, so zu kommunizieren, wie wir es heute kennen, vergingen weitere Jahrzehnte.

In der Wandmalerei tauchen erste Anzeichen von Schrift und Zeichensystemen etwa 40.000 Jahre v. Chr. auf – die berühmtesten befinden sich in der spanischen Höhle El Castillo und in der Chauvet-Höhle in Frankreich. Der nächste große Sprung in der Entwicklung der Sprache waren Hieroglyphen, die etwa 3200 v. Chr. im Alten Ägypten entstanden. Die verwendeten Bilder und Lautzeichen dienten jedoch ausschließlich der Verwaltung und standen nur Gelehrten zur Verfügung. Doch die Hochkultur brachte auch eine gesprochene Sprache hervor: Altägyptisch. Diese ähnelte mit ihrem grammatikalischen Aufbau bereits modernen Sprachen. Zeitgleich arbeiteten auch andere Völker an ihrer Verständigung untereinander. So entwickelten die Sumerer in Mesopotamien etwa 2700 v. Chr. die Keilschrift, die zunächst aus Bildern bestand und schließlich zur Silbenschrift wurde. Somit gilt diese Schrift, die ebenfalls zur Verwaltung erfunden und genutzt wurde, als erste Schrift mit sinnvoll übertragbarem System.

Wie hat die Schrift menschliche Kommunikation verändert?

Durch die Schrift wurde es den Menschen möglich, Gedanken und Ideen festzuhalten und ihr Wissen weiterzugeben. Erste Kurierdienste, die das Kommunizieren über gewissen Distanzen ermöglichten, entstanden bereits 2400 v. Chr. Durch den an Bedeutung gewinnenden Handel unter verschiedenen Völkern vermischten sich auch Schriften und Alphabete. So entstand bereits 1500 v. Chr. das phönizische Alphabet aus der sumerischen Keilschrift und der ägyptischen Sprache. Im Laufe der Jahre entwickelte es sich immer weiter, nahm griechische Zeichen in sich auf und dass Wörter von links nach rechts geschrieben wurden. Erst 600 v. Chr. entstand daraus die lateinische Schrift, die im Römischen Reich verwendet wurde und sich dadurch schnell in ganz Europa ausbreitete. Sie bestand aus 23 Zeichen und dem noch heute verwendeten Zahlensystem bestehend aus I, V, X, L, C, D und M.

Kommunikation über Schrift

Die Weiterentwicklung der Kurierdienste gipfelte im für alle Bürger zugänglichen Postsystem. Es entstand zirka 550 v. Chr. im persischen Reich, und machte das Verschicken und Empfangen von Nachrichten über Distanzen für jedermann möglich.
À propos Distanz: Auch die 310 v. Chr. vom Philosophen Theophrastus erfundene Flaschenpost, die selbst Columbus auf seiner Überfahrt nach Amerika genutzt haben soll, erleichterte das Austauschen von Nachrichten.

Wie entwickelte sich die Kommunikation über Distanz?


Durch die zufällige Beobachtung, dass Tauben immer zu ihrem Heimatort zurückfliegen, wurden diese Vögel genutzt, um von unterwegs oder aus einem fernen Land Neuigkeiten mitzuteilen. Seit dem 12. Jahrhundert ist diese Form des Nachrichtenaustausches bekannt und wurde besonders im 1. Weltkrieg effektiv genutzt.

In immer kürzerer Zeit entstanden neue Ideen und Möglichkeiten für zwischenmenschliche Kommunikation. Im 17. Jahrhundert fuhren erste Postkutschen durch England, im 19. Jahrhundert wurden auch Eisenbahnen zum Transport von Nachrichten genutzt. Mit den Morsetelegraphen gab es durch die sich schnell verbreitenden Telegrafenmasten sowie die Verlegung von Unterseekabeln die Möglichkeit, sich beinahe in Echtzeit über weite Distanzen zu unterhalten. Außerdem entstand mit dem Druckertelegrafen der Vorgänger des heutigen Faxgerätes, kurz darauf wurden Telefon und Radio erfunden.

Wie entstand Massenkommunikation?

Den Grundstein für die Medien, wie wir sie noch heute kennen und nutzen, legte die Entstehung des Radios im 19. Jahrhundert. Sie veränderte die zwischenmenschliche Kommunikation nachhaltig. So wurde es möglich, Nachrichten und Musik in Echtzeit an eine nicht näher zu bestimmende Gruppe von Menschen zu übermitteln. Dies wurde zu Zeiten des Nationalsozialismus von Adolf Hitler zum ersten Mal zu Propaganda-Zwecken eingesetzt – und somit einer gezielten Beeinflussung des Volkes.

Nostalgie-Radio

Zur Massenkommunikation werden seit Beginn des 20. Jahrhunderts auch Fernsehbilder genutzt, die kurz darauf durch die Unterlegung mit Ton einen großen Sprung an Unterhaltungswert machten. Seit ihrer Entstehung haben sie an Qualität und Vielfalt enorm zugenommen und erfreuen sich in großen Teilen der Bevölkerung auf der ganzen Welt stetiger Beliebtheit. So ist der Fernseher noch heute eines der beliebtesten Massenmedien zur Unterhaltung, Wissensvermittlung und Informationsgewinnung.

Bereits 1950 entstanden die ersten Mobilfunknetzte. Diese konnten zunächst nur mit großen tragbaren Funkgeräten genutzt werden – erst durch die Erfindung des Handys Mitte der 1980er Jahre konnte jedermann via Mobilfunk kommunizieren. Vor allem die kurzen Textnachrichten, besser bekannt als SMS (Short Message Service), machten das Handy als mobiles Kommunikationsmedium beliebt. Einen weiteren Sprung der wachsenden Möglichkeiten im Bereich der ortsungebundenen Interaktion brachte das Internet. Der öffentliche Zugang zum World Wide Web entstand Anfang der 1990er Jahre und mit ihm die Nutzung der digitalen Post namens E-Mail. In rasantem Tempo entwickelte sich ein immer höherer Nutzwert für den „User“, der über so genannte Browser Zugriff auf alle indexierten Inhalte der immensen Datenbank hatte. Vor allem die stetige Weiterentwicklung des Suchmaschinendienstes Google machte das Internet zum gefragtesten Massenmedium, da es eine unendliche Fülle an kostenlosen multimedialen Informationen bot, die zu jeder Zeit abrufbar waren.

Was ermöglichte weltweite Kommunikation in Echtzeit?

Messenger-Dienste

 

Messenger-Dienste, die anders als die SMS zur kostenlosen Übertragung von Nachrichten fungierten, sorgten dafür, dass immer mehr Inhalte in immer kürzerer Zeit ausgetauscht wurden – im so genannten „Chatroom“. Außerdem entstanden Plattformen, auf denen sich User persönliche Profile anlegen und miteinander interagieren konnten – die sozialen Medien. Durch diese Neuerungen wurde es möglich, mit fremden Menschen überall auf der Welt in Kontakt zu treten ohne sich je begegnet zu sein.

Doch dieser Fortschritt hat nicht nur positive Folgen. Obwohl die Kommunikation grundsätzlich enorm zugenommen hat, ist die direkte zwischenmenschliche Konversation deutlich zurück gegangen.

Was ist radikaler Konstruktivismus und wie wirkt er sich auf unsere Kommunikation aus?

Die Grundannahme des Radikalen Konstruktivismus besteht darin, dass die Wahrnehmung eines Individuums immer subjektiv ist. Das bedeutet, dass sie kein Abbild der Realität darstellt, sondern von einer Person in deren durch Prägung, Erfahrung und Einstellung gemachte Vorstellung eingeordnet wird. Realität ist also eine individuelle Konstruktion, die keine Objektivität zulässt.
Für die zwischenmenschliche sowie die Massenkommunikation bedeutet das, dass Botschaften grundsätzlich nicht objektiv wahrgenommen werden können. Besonders Massenmedien schaffen daher Inhalte, die auf die Bedürfnisse genau definierter Zielgruppen zugeschnitten sind.

Vier Seiten einer Nachricht

Was ist gezielte Kommunikation?


Seit der Entstehung der Massenmedien besteht die Möglichkeit, sehr viele Menschen gleichzeitig zu erreichen. Die Weitergabe von Nachrichten an ein breites Publikum ist durch eine wachsende Vielfalt an Medien immer leichter geworden. Besonders die „digitale Revolution“ erschuf eine ganz neue Dimension in Sachen Möglichkeiten: Jeder kann nun aktiv werden. Die Schranke zwischen Sender und Empfänger verschwindet zunehmend. Der so genannte Gate-Keeper („Torwächter“), der in Zeitung, Fernsehen und Radio über Sinn und Unsinn entscheidet, ist im Internet nicht vorhanden.

Was ist eine Agentur?

Wörtlich übersetzt bedeutet Agent so viel wie Vermittler. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Interessen der Agenturkunden zu vertreten und ihnen dadurch einen Vorteil zu verschaffen, den sie ohne sein Netzwerk und Geschick nicht bekommen hätten. Die Spezialisten einer Agentur übernehmen für ihre Kunden meist Aufgaben, die für den Erfolg von deren Unternehmen essentiell sind, aber nichts mit ihrem Kerngeschäft zu tun haben.

Wie entstand die erste Agentur?

Die ersten Agenturen entwickelten sich bereits zu Zeiten, als die Zeitung noch Hochkonjunktur hatte – Mitte des 19. Jahrhunderts. Interessanterweise gab es die ersten Unternehmen dieser Art in Hamburg und Berlin – also dort, wo auch heute noch eine sehr hohe Agenturdichte vorherrscht.
Zunächst kümmerten sich Agenturen darum, zwischen Zeitung und Anzeigekunden zu vermitteln. Die Agenturen gestalteten also die Werbeanzeigen, die in der Zeitung erscheinen sollten, und erhielten dafür eine Provision. Außerdem sorgten die Agenturen, die sich Werbeagenturen nannten, auch dafür, Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen zu planen, zu konzipieren, zu gestalten und zu realisieren. Das Design von Zeitungsannoncen wurde durch Außenwerbung mit Plakaten und später auch Rundfunkwerbung im Fernsehen und Radio sowie Kinowerbung ergänzt.

Was ist der Unterschied zwischen Kommunikationsagentur und Werbeagentur?

Der Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V. ist die Interessenvertretung deutscher Kommunikations- und Werbeagenturen und wurde bereits 1952 gegründet. Damals noch als Gesellschaft Werbeagenturen – 2002 erst erfolgte die Umbenennung. Der Grund: Werbung war damals ein negativ besetzter Begriff, Kommunikation der Trend.
Tatsächlich gibt es heute nur noch wenige klassische Werbeagenturen, die ausschließlich durch Werbemittel wie Anzeigen, Plakate und Spots Kunden gewinnen. In Zeiten von Echtzeitkommunikation muss eine Agentur, die als Mittler zwischen Zielgruppe und Unternehmen auftritt, mehr bieten als nur gute Ideen und ansprechende Gestaltung. Kommunikationsagenturen sind gefragter denn je – schließlich übernehmen sie den kompletten Außenauftritt ihrer Kunden. Besonders wichtig dabei ist die Konversation mit potenziellen Kunden, eine gute Strategie für soziale Medien sowie PR-Kampagnen, die sich über das gesamte Netz erstrecken.

Welche Bereiche decken Kommunikationsagenturen ab?

Bereich der Kommunikationsagentur

Kommunikationsagenturen steuern die interne und externe Kommunikation von Unternehmen. Der erfolgreiche Ansatz dahinter ist der Full-Service-Gedanke. So übernehmen die Agenturen die Mediaplanung, Werbung, Public Relations und Content-Marketing. Je nach Ausrichtung wird außerdem Eventmarketing angeboten. Eine Agentur besteht aus Spezialisten für verschiedene Bereiche, in denen zwischen Kunde und Zielgruppe vermitteln wird. Die Aufgaben sind je nach Kunde und Anspruch an die Komplexität des Außenauftritts verschieden. Sie beinhalten in jedem Fall:

  • Strategie- und Konzept-Entwicklung
  • Crossmediale Kampagnenentwicklung
  • Erstellung und Veröffentlichung von Content
  • Monitoring der durchgeführten Maßnahmen

Alle Maßnahmen werden aufeinander abgestimmt und miteinander vernetzt, um in der Öffentlichkeit ein einheitliches Bild des Unternehmens, Produktes oder der Marke zu schaffen und Synergieeffekte zu erzeugen.

Was ist die Grundlage der Arbeit einer Kommunikationsagentur?

Eine Kommunikationsagentur übernimmt Aufgaben des Marketings, also der Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen eines Unternehmens. Grundsätzlich richtet das Marketing ein Unternehmen so aus, dass es optimal an die Bedürfnisse des Marktes angepasst ist, in dem es agiert.

Was beinhaltet Marketing?

Marketing

Alle Aktivitäten, die dazu führen, dass ein Unternehmen optimal positioniert und wahrgenommen wird, werden als Marketing bezeichnet. Im Marketingmanagement wird der spezifische Nutzen für den Kunden in den Vordergrund gestellt, um die langfristige Identifizierung mit Produkt oder Marke zu erreichen. Mittlerweile haben sich die Bereiche des Marketings auch auf Mitarbeiter des Unternehmens sowie Anteilseigner und Institutionen oder den Staat ausgeweitet. So ist das Marketing zum umfassenden Leitkonzept einer Firma geworden, das auf allen Ebenen eine inhaltlich übereinstimmende Botschaft aussendet.

Woraus besteht Marketing?

Die vier P des Marketings sind Product (Produkt/Leistung), Price (Preis), Promotion (Kommunikation) und Place (Vertrieb).

Die Produktpolitik definiert das Leistungsspektrum eines Unternehmens. Hier wird durch Analyse, Planung und Umsetzung festgelegt, welche Produkte oder Serviceleistungen angeboten beziehungsweise an geänderte Marktbedingungen angepasst werden sollen. Dazu gehört auch die Kreation der Marke inklusive Namensgebung und Verpackungsgestaltung.

Die Preispolitik entscheidet, zu welchen Konditionen Produkte und Serviceleistungen gehandelt werden. Dabei gibt es verschiedene Modelle der Preisgestaltung – beispielsweise bei der Markteinführung sowie zu jeder Alterungsstufe im Lebenszyklus der angebotenen Waren wie Einführungspreise, Rabatte auf Ladenhüter, Boni, Skonti und weitere mehr.

Die Kommunikationspolitik sorgt mit umfassenden Maßnahmen dafür, dass ein Unternehmen für seine Zielgruppe sowie Geschäftspartner und Mitarbeitern präsent ist und bleibt. Dabei haben verschiedene Instrumente wie Werbung, PR, Direct Marketing, Sponsoring, Messen und Events unterschiedliche Aufgaben, sprechen verschiedene Kundengruppen an und übermitteln mal kurzfristige Botschaften, mal kreieren sie ein langfristiges Image. Gemeinsam ergeben die genutzten Maßnahmen den Marketing-Mix, der ein Unternehmen und seine Produkte oder Serviceleistungen ins Bewusstsein diverser Zielgruppen rückt. Eine Kommunikationsagentur setzt genau hier an.

Der Vertrieb beschreibt den Absatzkanal, über den die Ware oder Dienstleistung des Unternehmens zum Kunden gelangt. Um den Weg abzukürzen, werden Händler, Webauftritte oder Netzwerker eingesetzt.

Was sind Marketingstrategien?


Marketingstrategien sind Kommunikationsstrategien, die definiert wurden, um bestimmte Unternehmensziele wie den Ausbau von Wettbewerbsvorteilen zu erreichen. Diese werden stetig an den sich verändernden Markt angepasst und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt.
Von essentieller Bedeutung für erfolgreiche Marketingstrategien ist die Integration sämtlicher Marketing-Maßnahmen. Das bedeutet, dass sowohl die Abteilung für Werbung als auch die für Marktforschung und Vertrieb aufeinander abgestimmt werden. Auf diese Weise wird neben Synergieeffekten auch ein einheitlicher Außenauftritt geschaffen, der die Markenbildung des Unternehmens unterstützt.
Je nach Branche gibt es spezifische Besonderheiten, die bei der Ausgestaltung einer Marketingstrategie berücksichtigt werden müssen.

Welche Vorteile bringt eine Kommunikationsagentur?

Eine gut vernetzte Kommunikationsagentur nimmt Unternehmen viel Arbeit ab und erspart es ihnen, sich in eine neue Thematik einzuarbeiten, die viel Zeit kostet, aber nichts mit ihrem Kerngeschäft zu tun hat. Heutzutage ist vor allem ein guter Online-Auftritt essentiell. Egal wie fachfremd das Business, potenzielle Kunden „googeln“ Firmen, bevor sie diese zum ersten Mal besuchen – vor allem bei einzigartigen Geschäftskonzepten und wenn eine Marke noch nicht bekannt ist. Um auf jeden Fall auffindbar zu sein, ist besonders die Online-Präsenz unverzichtbar. Diese sollte je nach Zielgruppe auch auf die wichtigsten Social-Media-Plattformen ausgeweitet werden.

Soziale NetzwerkeNeben dem Vorteil der Zeitersparnis ist außerdem das gut ausgebaute Kontaktnetzwerk einer Agentur von Vorteil. So kann die Online-Präsenz durch klug platzierte Fachartikel, Interviews und Berichte, die von den guten Taten und hohen Qualitäten des Unternehmens handeln, erweitert und aufgewertet werden.

Was sind die Trends in Kommunikationsagenturen?

Das Spektrum der in Kommunikationsagenturen angebotenen und durchgeführten Maßnahmen verlagert sich immer mehr in Richtung online. Schon heute wird fast nur noch die Online-Präsenz der Kunden optimiert – was aber nicht nur darin begründet ist, dass ein Online-Auftritt essentiell wichtig ist. Sondern vor allem darin, dass es bei einer Webpräsenz soviel zu beachten und zu verbessern gibt. Dies sind die Top 3 der Trends in einer Kommunikationsagentur:

Eine hervorragende Onlinepräsenz inklusive mobile First

Eine Website allein reicht nicht mehr aus, um im Internet auf sich aufmerksam zu machen. Viele Parameter führen dazu, dass dieses Aushängeschild für Unternehmen überhaupt gefunden und besucht wird und dann auch noch dazu führt, dass User zu Kunden werden. So muss einerseits die Sichtbarkeit der Seite im Netz durch fundierte Suchmaschinenoptimierung gewährleistet werden. Außerdem muss die Website mit kurzen Ladezeiten, intuitiver Navigation und attraktiven Inhalten Nutzer wie Suchmaschine überzeugen. Eine Seite, die nicht über responsives Design verfügt, sich also nicht an die unterschiedlichen Formate von Desktop, Tablet oder Smartphone anpasst, hat vor allem durch den mobile-First-Index ein Problem. Denn: Sie wird nicht in den Index aufgenommen und kann somit nicht auf mobilen Endgeräten angezeigt werden. Daher ist der ganzheitlich optimierte Auftritt einer Online-Präsenz zukünftig erste Priorität für Kommunikationsagenturen.

Ein individueller Social Media Auftritt

Facebook, Twitter, Instagram und die vielen weiteren mehr oder weniger bekannten Plattformen sind voll von Content. Voll von Unternehmen, die sich darstellen wollen, von Werbebannern, die zum Kauf verführen und von Botschaften, die zur Markenbildung führen sollen. Um hier als Firma mit all ihrem Mehrwert wahrgenommen werden zu können, bedarf es einer ausgeklügelten Strategie, die die verschiedenen Pfeiler des Unternehmens einbezieht und transparent an die Öffentlichkeit bringt. Viel mehr Unternehmen werden sich zukünftig in den sozialen Netzwerken positionieren und durch geistreiche Strategien zeigen. Wer hier nicht mitzieht, verschafft Wettbewerbern einen wichtigen Vorteil.

Content is King – je hochwertiger, desto besser

Gelangt ein User auf eine Webseite, auf der er keine passenden Inhalte findet, verlässt er diese schnell wieder – ohne etwas gekauft zu haben. Eine hohe Absprungrate und eine geringe Verweildauer allerdings wirken sich negativ auf das Ranking in der Ergebnisliste von Suchmaschinen aus. Daher sollte darauf geachtet werden, dass der Nutzer genau das auf einer Online-Präsenz findet, was er anhand der Beschreibung in der Suchmaschine vermutet. Außerdem ist hochwertiger Content wichtig, um überhaupt in der Google Ergebnisliste zu erscheinen. Ein kontinuierlich wachsender Bestand an interessanten Inhalten wird Kommunikationsagenturen zukünftig noch mehr beschäftigen, als er es ohnehin schon tun.

 

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