Online PR Berlin steigert Bekanntheit und Umsatz

Ein ausgereiftes Online PR Konzept verhilft Ihrem Unternehmen zu bestmöglicher Publicity:

  • Ohne Präsenz im öffentlichen Bewusstsein kann kein Unternehmen erfolgreich sein – Öffentlichkeitsarbeit ist heute vor allem das zielgerichtete Auftreten im Internet
  • Wir als Online PR Agentur bieten eine große Bandbreite an Maßnahmen und Möglichkeiten, positive Aufmerksamkeit zu generieren – von Suchmaschinenoptimierung über Fachveröffentlichungen bis hin zu Content Marketing hilft Ihnen seosupport bei der Verwirklichung eines professionellen Online PR Konzepts
  • Zu den Kernbereichen der Online PR gehören auch Maßnahmen zur Etablierung und dem Erhalt eines positiven Rufs Ihres Unternehmens im Netz – nur wer in solides Reputationsmanagement investiert, verhindert langfristig umsatzschädigende Kritik und baut eine starke Marke auf
  • Online PR gelingt nur, wenn sie tiefgreifend und langfristig angelegt ist – die Hauptstadtagentur entwickelt in enger Absprache mit Ihnen Kampagnen und Strategien, die auf Ihr Unternehmen maßgeschneidert sind
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Online PR generiert Umsatz-Zuwachs

Online PR generiert Umsatz-Zuwachs

Authentisch zu kommunizieren ist die wichtigste Voraussetzung, um sich einen guten Ruf im Internet aufzubauen.

Längst ist das Internet zur Informationsquelle Nummer 1 geworden – laut ARD-Onlinestudie nutzen es 2017 knapp 63 Millionen Menschen in Deutschland. Ein schlechter Ruf kommt da über kurz oder lang einem Bankrott für Ihr Unternehmen gleich. Aus diesem Grund ist nachhaltige Online PR heutzutage unabdingbar für ein erfolgreiches Business. Dennoch wird dieser Bereich von vielen Unternehmen noch immer unterschätzt und vernachlässigt. Da Online PR ein unglaublich vielschichtiges und komplexes Feld ist, sorgen Online PR Agenturen wie wir, seosupport aus Berlin, dafür, dass Ihre Öffentlichkeitsarbeit ihre volle Wirksamkeit entfaltet.

Die Hauptstadtagentur ist bereits seit mehr als zwölf Jahren am Markt und hat sich als kompetente Agentur für Online PR in Berlin und deutschlandweit einen Namen gemacht. Wir sorgen mit profunden Analysen und Beratungen, Konzeptionen von maßgeschneiderten Online PR Strategien und deren Umsetzung dafür, dass Sie und Ihr Unternehmen im Internet wahrgenommen werden – und das bedeutet für Sie eine langfristig signifikante Umsatzsteigerung.

Wir beraten Sie unverbindlich:

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Online PR schafft Öffentlichkeit

Jedes Unternehmen braucht Öffentlichkeit - Ihre spezialisierte PR Agentur aus Berlin sorgt dafür

Egal, ob Sie ein mittelständisches Familienunternehmen haben, selbständig sind oder ein Unternehmen leiten, das kurz vor dem IPO steht – Sie profitieren maximal von der Arbeit unserer Online PR Agentur aus Berlin.

Präsenz ist das A und O im Internet. Es ist jedoch keine leichte Aufgabe, eine gute Sichtbarkeit zu erreichen und auf gar keinen Fall schnell erledigt. Dafür sind die Ergebnisse von professionell ausgeführter Online PR für jedes Unternehmen bares Geld wert.

Zunächst erreichen Sie durch gesteigerte Sichtbarkeit Ihrer Produkte oder Angebote deutlich mehr potenzielle Kunden als ohne professionelle Online PR durch eine Agentur. Neben Neukunden generieren unsere PR Maßnahmen mit organischen Links und journalistisch hochwertigen Artikeln über Ihr Unternehmen auch die Aufmerksamkeit von ganz neuen Zielgruppen und schafft Synergieeffekte. Die Bandbreite an Einsatzgebieten ist fast unerschöpflich und kann auf Ihre strategischen Ziele angepasst werden – wir als Hauptstadtagentur entwickeln mit Ihnen zusammen einen individuellen Maßnahmenkatalog.

Wir entwickeln mit Ihnen Strategien, die wirken:

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Online PR erschafft optimalen Ruf

Was unsere Online PR Agentur aus Berlin für Sie tut

Bei der Online PR ist es wie bei jedem anderen fundierten Handwerk: Schnelle Erfolge sind auch schnell wieder vorbei. Fundierte Öffentlichkeitsarbeit im Internet basiert auf nachhaltigen Strategien. Nur mit langfristig ausgerichteten Kampagnen sind beständige Erfolge für Sie möglich. Unsere Maßnahmen sind optimal auf Sie und Ihre Bedürfnisse abgestimmt und heben Sie so von Ihren Konkurrenten ab.

Denn: Je nachdem, was Sie erreichen möchten, hat unsere PR Agentur aus Berlin die passende Lösung für Sie: Wir bieten SEO für eine Spitzenposition bei Google und anderen Suchmaschinen, allgemeine Beratung zum Thema Online PR, Brandbuilding und Online Reputationsmanagement (ORM), Linkbuilding durch Fachartikel auf journalistischem Niveau und die Umsetzung kreativer und individueller Kampagnen in sozialen Medien oder Fachforen. Auf diese Weise generieren wir Ihnen eine gezieltere Ansprache und Erreichbarkeit Ihrer Kunden und somit eine spürbare Umsatzsteigerung.

Unsere Leistungen

  • Strategische Beratung
  • Herausstellung der Unternehmensbotschaften
  • Kampagnenentwicklung inklusive Einbeziehung sozialer Netzwerke
  • Corporate Publishing auf den für Ihre Kunden relevanten Kanälen
  • Monitoring durchgeführter Maßnahmen

Überzeugen Sie sich von unserem Knowhow:

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Das sagen die Kunden

über ihre Erfahrung mit seosupport

Geschäftsführer

Ansprechpartner/in: Vincent Sünderhauf

Weiterführende Informationen zum Thema Online PR

Und warum Online PR einen essentiellen Erfolgsfaktor darstellt

Was ist Öffentlichkeitsarbeit?

Einer der ersten PR-Fachleute, Carl Hundhausen, beschreibt Öffentlichkeitsarbeit 1937 als die Kunst, durch das gesprochene oder gedruckte Wort, durch Handlungen oder durch sichtbare Symbole für die eigene Firma, deren Produkt oder Dienstleistung eine günstige öffentliche Meinung zu schaffen. Eine kürzere und modernere Definition liefert die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG), die PR als Management von Kommunikation deklariert.
Das Ziel aller gezielten Kommunikationsmaßnahmen ist klar: langfristig Vertrauen zu schaffen. Dieses bindet den Kunden an ein Unternehmen und hält ihn auch in Krisenzeiten. Also: Tu Gutes und rede darüber! Und das nach einer festgelegten Strategie, die alle Säulen der PR berücksichtigt und bespielt.

Ein Überblick: Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Propaganda

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit ist die schlichte Übersetzung des englischen Ausdrucks PR – und diese schließt alle Formen interessengeleiteter Kommunikation gegenüber Öffentlichkeiten ein. Wie Propaganda auch, entstand PR bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts und galt als eine Möglichkeit Massen zu „informieren“. Hauptsächlich aber erschafft und verbreitet sie nur solche Nachrichten, die die Öffentlichkeit über ein Unternehmen oder eine Person haben soll – und nicht die, die es gäbe.
Bereits in den 1920er Jahren wurden in den USA erste PR-Kampagnen geplant und umgesetzt. Die damit erzielten Erfolge blieben auch dem deutschen Nationalsozialismus nicht verborgen, so dass die eigene Propaganda mit fundierten Erkenntnissen aus der Öffentlichkeitsarbeit angereichert wurde.
Der essentielle Unterschied zwischen PR und Propaganda besteht hierbei darin, dass Öffentlichkeitsarbeit mit wahrheitsgemäßen Argumenten überzeugt, während Propaganda eine gezielte Manipulation mit dem Ziel der Ideologisierung darstellt.
Seitdem hat die gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung nicht an Bedeutung verloren – im Gegenteil. In Zeiten des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs ist eine gelungene PR-Strategie sowohl für Jungunternehmer als auch für große Konzerne unerlässlich und eines der wichtigsten Marketing-Instrumente. So sorgen Public Relations dafür, dass das öffentliche Bild eines Unternehmens oder einer Person durch strategisch eingesetzte Informationen so dargestellt wird, wie es für seine Absatzpolitik am förderlichsten ist.
Mittlerweile stehen dazu eine Vielzahl an Werkzeugen zur Verfügung. Neben klassischen Mitteln wie Pressemitteilungen, Gastartikeln oder Experteninterviews werden heute auch soziale Medien genutzt, um Botschaften in den Köpfen der Zielgruppen zu platzieren.
Auch nach innen gerichtete PR ist ein wichtiges Arbeitsfeld in großen Unternehmen. Hier stehen vor allem die Erzeugung eines Zusammengehörigkeitsgefühls sowie Motivation der Mitarbeiter auf der Agenda.

Image – das wichtigste Ziel der Öffentlichkeitsarbeit

Das langfristige Ziel einer PR-Strategie ist es, das Bild, das die Öffentlichkeit von einem Unternehmen hat, zu dessen Gunsten zu formen. Das dadurch entstehende „Image“ bezeichnet und beinhaltet die Assoziation von Produkt, Marke und Organisation mit bestimmten Eigenschaften und einem Gefühl.
Durch zielgerichtete Pressearbeit, die ein Unternehmen optimal in der Öffentlichkeit positioniert, werden unterschiedlichste Zielgruppen mit Informationen versorgt. Dies führt im Idealfall dazu, dass ein Unternehmen und seine Handlungen als positiv und bereichernd wahrgenommen werden, was die Stellung desselben in der öffentlichen sowie individuellen Meinung verbessert.
Auch die Werbung hat einen großen Anteil am Image eines Unternehmens. Sie weckt nicht nur das Interesse an Produkten oder Dienstleistungen, um zum Kauf zu animieren, sondern schafft durch Präsenz und die Herausstellung der Vorteile von Waren Aufmerksamkeit für die jeweilige Firma und ihre Marken.
So ist das Image grundsätzlich das Ergebnis kontinuierlicher Marketingmaßnahmen des gesamten Marketing-Mixes, der wiederrum auf eine konstruktive Imagebildung abgestimmt ist. Durch die Echtzeitkommunikation in sozialen Medien jedoch verschwimmen die Bereiche PR, Werbung und Marketing immer mehr.

Positives Image

Welche Ziele verfolgt Öffentlichkeitsarbeit außerdem?

Der Aufbau eines positiven Images bringt im besten Fall zusätzliche positive Auswirkungen auf das Unternehmen mit sich. Diese sind die Erhöhung des Bekanntheitsgrades, das Ansprechen neuer Zielgruppen, das Erschließen weiterer Märkte sowie die Motivation der Mitarbeiter und die Veränderung des Meinungsklimas im Unternehmen.
Zudem stellt die langfristige Kundenbindung ein wichtiges Ziel der Öffentlichkeitsarbeit.
Um erfolgreiche PR zu generieren, muss ein Unternehmen seine Zielgruppe – also die Menschen, für die dessen Produkte und Dienstleistungen vornehmlich konzipiert sind –, genau definieren und bestenfalls auch kennen. So können geeignete Multiplikatoren – Meinungsführer der Zielgruppe – auf Neuigkeiten, Errungenschaften und besondere Ergebnisse sowie Leistungen des Unternehmens aufmerksam machen.

Welche Maßnahmen vereint Öffentlichkeitsarbeit?

Es gibt viele Möglichkeiten, PR-Botschaften zu verbreiten. Diese sind für vordefinierte voneinander getrennte Interessengruppen bestimmt und verfolgen dementsprechend verschiedene Teilziele. Wichtig ist bei allen Bemühungen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit, dass ein gewisser Nachrichtenwert gegeben ist, um überhaupt Interesse zu wecken. Immerhin müssen sich Artikel nicht nur bei Journalisten durchsetzen, sondern auch die Zielgruppe ansprechen. Klassischerweise sorgen die Faktoren Aktualität, Kuriosität, Fortschritt, lokale Nähe, Folgenschwere und Dramatik auch bei Public Relations dafür, dass Artikel gelesen werden.

Collage Public Relations

Pressemitteilung und Pressemappe

Jede Neuigkeit, die ein Unternehmen zu vermelden hat, wird öffentlich publiziert. In prägnant verfassten Pressemitteilungen informiert die Kommunikationsabteilung die Allgemeinheit über Zahlen und Statistiken, Innovationen wie verbesserten oder neuen Produkten, personelle Veränderungen, Events, Erfolgsgeschichten, Kooperationen oder Statements.
Ziel ist es, die Presse nicht nur mit Informationen zu versorgen, sondern über das auf diese Weise generierte Interesse weitere Presse-Aktivitäten generieren zu können – nicht selten kommen Journalisten nach interessanten Neuigkeiten auf Unternehmen zu, um diese mit mehr Hintergrund unterfüttert zu veröffentlichen.
Auch Pressemappen sind dazu gedacht, das Interesse von Journalisten zu wecken. Sie informieren umfassender als eine Pressemittelung und enthalten genug Informationen, damit Journalisten eigene Berichte verfassen können ohne nachfragen zu müssen.

Messestand

Der Messestand ist ein optimaler Nährboden für gute Beziehungen. Meist sind Messen so konzipiert, dass Unternehmen aus derselben Branche ihre ähnlichen Produkte oder Dienstleistungen präsentieren. Die Besucher sind dementsprechend eine homogene Zielgruppe, die sich besonders für die angebotenen Waren und vorgestellten Trends interessiert.
Unternehmen können hier direkt mit Interessenten ins Gespräch kommen und so einen positiven Eindruck hinterlassen. Doch auch die Vernetzung untereinander ist ein absoluter Mehrwert – Geschäftspartnerschaften entstehen und können nicht nur zur gesteigerten Bekanntheit eines Unternehmens beitragen, sondern auch zu langfristig fruchtbaren Projekten und Innovationen. Auch Journalisten besuchen diese Veranstaltungen und berichten über besonders gelungene Präsentationen sowie die spannendsten Neuheiten. Wer sich also auf einer Messe gut inszeniert, dem ist ein Presse-Echo ebenso gewiss wie das Interesse seiner Zielgruppe.

Tagung und Konferenz

Der Vorteil einer Tagung besteht darin, sich mit anderen Spezialisten seiner Branche zu vernetzen und auf den neuesten Stand zu kommen, was Entwicklungen und Innovationen angeht. Auch Journalisten begleiten Tagungen, um die interessantesten Ergebnisse der Expertengespräche und -Präsentationen vorzustellen.
Konferenzen werden häufig nur für die Presse veranstaltet. Journalisten erfahren Neuigkeiten, zu denen sie anschließend direkt Fragen stellen können. Unternehmen haben die Chance, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und so transparent wie möglich aufzutreten. Allerdings gibt es auch Konferenzen, die ähnlich wie Tagungen branchennahe Unternehmen vereinen und somit auch die Möglichkeit des Netzwerkens schaffen.

Betriebsfeier

Hier geht es hauptsächlich darum, Mitarbeiter ans Unternehmen zu binden sowie dazu zu inspirieren, vom positiven Ereignis in der Firma zu erzählen. Journalisten und Geschäftspartner sind nur dann eingeladen, wenn sie quasi wie ein externer Mitarbeiter angesehen werden und die familiäre Stimmung, die erreicht werden soll, nicht stören.
Auf diesen Feiern haben Angestellte die Möglichkeit, sich untereinander besser kennenzulernen und zu vernetzen, was sowohl die Atmosphäre im Betrieb verbessert, als auch zu optimierten Arbeitsabläufen führen kann. In jedem Fall wird die Beziehung zum Unternehmen gestärkt, die Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt.

Broschüre und Flyer

Diese beiden Werkzeuge der alten Schule werden auch heute noch viel gefertigt. Die Broschüre ist ein gedrucktes Informationspapier, das etwas aufwendiger und umfangreicher ausfällt als der Flyer. Sie berichtet über ein bestimmtes Thema wie eine Neuigkeit oder allgemein zum Unternehmen. Der Flyer – zu Deutsch Flugblatt – enthält Informationen auf einen Blick.
Broschüre und Flyer sind nützliche Printprodukte zum Mitnehmen, die auf Messen und im Unternehmen selbst ausgelegt sein können. Die haptischen Informationen sind leicht und schnell lesbar und können das Unternehmen bei Journalisten, Geschäftspartnern, Kunden und Mitarbeitern in Erinnerung rufen, die Verbindung festigen und nützliche Informationen bieten.

Fachartikel und Interview

Diese Publikationen werden hauptsächlich für Journalisten und Kunden angefertigt, um für ein besseres Ansehen bei der Zielgruppe zu sorgen. In Fachartikeln beweist das Unternehmen, dass es über fundiertes Expertenwissen verfügt und dieses auch anwenden kann. Interessierte potenzielle Kunden bauen auf diese Weise schnell Vertrauen auf und fühlen sich von den Leistungen eines Unternehmens überzeugt, obwohl sie damit noch keine persönliche Erfahrung gemacht haben.
Interviews eignen sich besonders, um neben fachlicher Kompetenz auch eine persönliche Note an die Öffentlichkeit zu bringen. Journalisten, Geschäftspartner und die Zielgruppe werden Weise informiert und erhalten genau den Einblick ins Unternehmen, der vermittelt werden soll.

Sponsoring

Beim Sponsoring unterstützt ein Unternehmen Veranstaltungen, den guten Zweck oder Vereine kurz- oder langfristig. Dabei geht es nicht um branchenspezifische Events, sondern vor allem darum, grundsätzlich zu helfen – und das möglichst medienrelevant.
Will man sich als Sponsor besonders in Szene setzen, können auch Projekte von Geschäftspartnern unterstützt werden, um diese Verbindung gleich mit zu stärken.
Vor allem große Veranstaltungen eignen sich sehr gut, um als Sponsor in Erscheinung zu treten – hier bekommen Journalisten, Kunden und die Zielgruppe davon Wind.

Onlinepräsenz

Wer keine Webseite im Internet hat, verschenkt viel. Kunden suchen Produkte, Praxen, Lokale und Geschäfte oft online, bevor sie diese bestellen, einen Termin beim Arzt machen oder Restaurants und Läden im realen Leben aufsuchen. Ist ein Unternehmen allerdings nicht auffindbar oder hat keine Webseite, macht das die Zielgruppe misstrauisch. Schon bevor ein Geschäft aufgesucht wird, möchte der potenzielle Kunde überzeugt sein, dass er den Weg nicht umsonst geht, weil es dort genau das gibt, was er haben möchte.
Eine gute Onlinepräsenz erhöht die Identifikation mit einem Unternehmen um ein Vielfaches – und schafft Vertrauen durch offengelegte Informationen und dadurch empfundene Transparenz.

Unterschied zwischen PR und Werbung – unsere Top 3

Inhalt und Gestaltung

In einer Werbeanzeige oder einem Werbespot bestimmt das Unternehmen den Inhalt komplett selbst – vom Layout, über den Text bis hin zum Erscheinungstag. Die Anzeige kann zudem beliebig oft gedruckt werden und in beliebig vielen Magazinen und Zeitungen erscheinen.
PR hingegen ist nicht planbar. Ob ein Journalist den Artikel über ein Unternehmen wirklich schreibt und auch das inhaltlich aufnimmt, was für gute Presse sorgen würde, ist ungewiss. Auch die Veröffentlichung einer Pressemitteilung ist unsicher – und wenn sie veröffentlicht wird, kann das Unternehmen nicht beeinflussen, in welcher Sparte. Wiederholungen sind hier kontraproduktiv. Jede neue Meldung braucht einen anderen Aufhänger.

Mehrwert für die Zielgruppe

Die Werbung unterstreicht klare Kaufargumente. Weder die Zielgruppe, noch Journalisten oder Geschäftspartner bekommen irgendwelche Informationen zum Unternehmen, sie werden nur mit Schlagwörtern konfrontiert, die den blanken Abverkauf vorantreiben sollen.
Öffentlichkeitsarbeit hingegen kommt nicht ohne journalistischen Nachrichtenwert was, sie braucht einen sogenannten Aufhänger. Dieser weckt Interesse bei Journalisten, der Zielgruppe und innerhalb der Branche. Vor allem Redakteure müssen vom inhaltlichen Mehrwert und der Relevanz der Nachricht überzeugt sein, um ihr einen Platz einzuräumen, der auch von der Zielgruppe bemerkt wird. Diese wird dann im besten Fall zum Konsumenten.

Authentizität der Informationen


Werbung ist zwar als solche gekennzeichnet und somit transparent, was jedoch nicht dazu führt, dass der Konsument ein beworbenes Produkt ganzheitlich wahrnehmen kann. Nur die besonderen Kaufanreize sind hervorgehoben, nicht aber, warum beispielsweise so günstige Preise generiert werden können.
Pressearbeit, die zu journalistischer Berichterstattung über ein Unternehmen führt, ist wesentlich glaubwürdiger. Besonders gut funktioniert sie, weil nicht das Unternehmen selbst sich ins beste Licht rückt, sondern der Journalist. Dies vermittelt der Zielgruppe Transparenz, Aktualität und Kompetenz, die zu einer Image-Aufwertung des Unternehmens führt.

Warum gibt es heute hauptsächlich Online PR?

Online PR ist Öffentlichkeitsarbeit, die über das Internet betrieben wird. Der Unterschied zur klassischen PR sind also hauptsächlich die Instrumente, die Unternehmen zur Verfügung stehen. Die Ziele sind ebenfalls das Schaffen von Aufmerksamkeit für Firmen und ihre Produkte, die Festigung und Verbesserung des Images, langfristige Markenbildung und die Bindung der Zielgruppe.

Online PR vs klassische PR

Die Gewichtung von Online-PR im Vergleich zur klassischen Öffentlichkeitsarbeit

Vorteile der Online PR

Im Netz geht alles schneller und vieles ist umsonst. Informationen können wesentlich fixer verbreitet werden, da digitale Pressemitteilungen innerhalb von Sekunden veröffentlicht sind. Um diese Inhalte zu streuen, reicht ein Retweet oder das Teilen einer Nachricht – vollkommen kostenfrei.
Besonders die sozialen Netzwerke, für die es kein Äquivalent in der klassischen PR gibt, machen Öffentlichkeitsarbeit im Netz so lukrativ. Plattformen, Foren und Blogs thematisieren branchenspezifische Nachrichten, diskutieren, analysieren und verbreiten sie. Diese kostenfreien Multiplikatoren können Unternehmen nutzen – müssen sich aber ebenso vor ihnen in Acht nehmen.
Daher ist es wichtig, das Web 2.0 selbst aktiv mitzugestalten. So wird es möglich, Diskussionen zu prägen, in die richtige Richtung zu lenken, mit Fachwissen zu glänzen und Themen anzustoßen, für die das Unternehmen eine Lösung hat. Diese Form der Beziehungsarbeit fordert zwar Ressourcen – Arbeitszeit – doch sie lohnt sich gerade im Hinblick auf langfristig anwachsende Netzwerke. Dennoch lebt auch die Online PR von den guten Beziehungen zu Journalisten und Redakteuren, die entscheiden, ob Fachartikel und Interviews ins Portfolio passen und Pressemitteilungen genug Informationen erhalten, um sie zu veröffentlichen.

Online PR und SEO

Online PR und Suchmaschinenoptimierung haben grundsätzlich die selben Ziele: Sichtbarkeit, Reichweite und Aufmerksamkeit zu schaffen. Um gute Online PR zu betrieben, braucht es das gleiche wie für Suchmaschinenoptimierung: guten Content.
Die Inhalte der Öffentlichkeitsarbeit transportieren interne Neuigkeiten aus dem Unternehmen. Für Suchmaschinenoptimierung wird Content erzeugt, um ihn mit ansprechenden Keywords zu taggen und auf Plattformen unterzubringen, die für die Branche und die Zielgruppe relevant sind.
Diese beiden Disziplinen miteinander zu verbinden, passiert daher fast schon automatisch. Je besser die Zusammenarbeit ist, umso größer sind die Erfolge. So werden die ohnehin zu erschaffenden Inhalte der Öffentlichkeitsarbeit SEO-optimiert und nicht nur online geteilt, sondern mit einem Backlink versehen (Off-Page-Maßnahmen). Die Texte auf der Webseite wiederrum werden um Keywords und interne Verlinkungen ergänzt, um sie für Suchmaschinen leichter auffindbar zu machen und die User Experience zu verbessern (On-Page-Maßnahmen). Auf diese Weise werden die optimierten Texte von Suchmaschinen besser verarbeitet, als relevant erachtet und durch eine hohe Position im Ranking aufgewertet.

Erfolgsmessung und Controlling

Ein positives Medienecho ist nach wie vor unbezahlbar und bringt Unternehmen einen großen Bekanntheits- oder Image-Schub. Dafür bedarf es Texten mit Mehrwert, die der Journalist als zielgruppenrelevant und informativ einstuft.
Kostenlose Presseportale, in denen jeder seine Inhalte selbst veröffentlichen kann, tragen allerdings nichts dazu bei. Hierbei handelt es sich häufig um Datengräber, die aufgrund qualitativ minderwertiger Inhalte auch von Google vernachlässigt werden.
Eine PR-Strategie ist nicht kurzfristig ausgelegt, sondern meist in Kampagnen unterteilt, die sich über Jahre erstrecken. In dieser Zeit verändert sich nicht nur das Umfeld der Branche an sich, sondern auch Parameter im Internet und das Verhalten der User. Dies erschwert die Messung von Erfolgen enorm.
Daher sollten Unternehmen ihre KPIs auf verschiedene Faktoren ausweiten und immer im Blick haben, wenn Google-Updates online gehen, Konkurrenten eine Seite mit besserer UX anbieten und ein wichtiger Trend entsteht, auf den die User ansprechen. Allerdings gibt es gerade in der Online PR sinnvolle Clipping- und Tagging-Dienste, die eine Auswertung erleichtern.

Erfolgsmessung Online PR

3 Instrumente für das Presse-Clipping der Online PR

1. Google Alerts

Alert Service heißt auf Deutsch Meldungsdienst und bedeutet, den User über ein bestimmtes Thema auf dem Laufenden zu halten. Der Nutzer kann also Alerts für sein Unternehmen oder seine Produkte betreffende Inhalte anlegen und schon wird er stets per E-Mail über die neuesten entsprechenden Veröffentlichungen informiert. Dabei können sowohl die Anzahl und Häufigkeit der Alerts festgelegt als auch die Ergebnisse über Kategorien wie News und Blogs eingegrenzt werden.

2. Echobot
Dieses Tool bietet einiges – es verbindet in Echtzeit über sieben Milliarden Webseiten, News, Social Media-Beiträge und Finanzdaten. Online-Medien wie Magazine, Blogs, Presseportale, Foren und weitere Contentplattformen inklusive sozialer Netzwerke können mit dieser Anwendung ausgewertet werden. Echobot erstellt sogar Pressespiegel. Der zahlende Nutzer wird automatisch über geschäftsrelevante Ergebnisse, Kundenfeedbacks, Risikoindikatoren und Verkaufschancen informiert.

3. Webbosaurus
Der Webbosaurus ist ein nützliches Tool zur Beobachtung von Produktbewertungen in Online-Shops wie beispielsweise Amazon und in App-Shops. Außerdem eignet er sich zum Monitoren von Social Media Aktivitäten. Die intelligenten Anwendungen identifizieren relevante Beiträge und generieren dem Kunden eine Echtzeit-Übersicht der digitalen Reputation. Webbosaurus beobachtet über 300 Millionen Quellen weltweit.

Was kostet Online PR?

Kosten für Online PR

Große Unternehmen haben ganz Kommunikationsabteilungen, die sich damit beschäftigen, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Kleinere Firmen sollten daher nicht meinen, Online PR sei in zwei bis drei Stunden pro Tag getan. Gerade wenn es darum geht, nicht nur die sozialen Medien mit Input zu füttern, sondern dort aktiv zu kommunizieren und auch branchenspezifische Foren nicht aus den Augen zu verlieren sowie zusätzlich Fachartikel, Interviews und Pressemitteilungen zu verfassen beziehungsweise den Webauftritt SEO zu optimieren und sich ein Kontaktnetzwerk aus Journalisten aufzubauen – dann ist gerade in der Anfangszeit ein einzelner Mitarbeiter nicht ausreichend.
Agenturen übernehmen Online PR und verteilen die verschiedenen Aufgaben an Fachleute, die sie aufgrund ihrer Erfahrung und besseren Arbeitsteilung in der Regel effizienter erledigen als ein oder zwei Online PR Verantwortliche in den Firmen. Agenturen kosten meist weniger, als eigene Mitarbeiter, haben aber noch viele andere Kunden, so dass ein Unternehmen nie die Priorität genießt, die es in einer Inhouse-Abteilung innehat. Allerdings können Agenturen auf ein bereits bestehendes Kontaktnetzwerk zurückgreifen. PR an Agenturen abzugeben lohnt sich ab mindestens 1500 Euro pro Monat.

Checkliste: Was sind die Aufgaben von Online-PR?

  • Image verbessern
  • Dem Unternehmen ein Profil schaffen
  • Aufmerksamkeit für Unternehmen und Produkte schaffen
  • Leads generieren
  • Mit potenziellen und bestehenden Kunden in direkten Kontakt treten
  • Geschäftspartner binden
  • Kunden binden
  • Neue Kunden erreichen
  • Journalisten dazu bringen, über das Unternehmen zu berichten
  • Beziehungsarbeit leisten
  • Umsätze steigern
  • Sichtbarkeit und Auffindbarkeit von Informationen verbessern
  • Informationen streuen
  • Kontaktnetzwerk aufbauen und pflegen
  • Reputationsaufbau durch bewusstes, geplantes, dauerndes Engagement im Web 2.0
  • Transparenz und Authentizität schaffen
  • Echtzeitkommunikation für Unternehmenspersönlichkeit nutzen
  • Markenaufbau vorantreiben
  • Selbstdarstellung im Internet

Wie erschafft man eine Strategie?

Strategie

Zunächst prüft das Unternehmen seine Ist-Situation im Bereich Unternehmenskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Das Ergebnis gibt Aufschluss über Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Anschließend werden die Ziele der Strategie festgelegt. Zur Auswahl stehen die Steigerung der Besucherzahlen auf der Website, mehr Umsatz, ein besseres Image, größere Reichweite, die Einführung einer neuen Marke oder allgemein die Steigerung der Markenbekanntheit und viele weitere Erfolgsparameter.
Um die Strategie zu erschaffen, wird ein PR Konzept erstellt. Dieses legt genau fest, welche Schritte wann durchgeführt werden, um bestimmte Teilziele zu erreichen. Außerdem wird definiert, welche Maßnehmen welche Zielgruppe ansprechen und mit welcher Reaktion zu rechnen ist. Darüber hinaus wird entschieden, wie man welche Journalisten kontaktiert und für die eigenen Inhalte interessieren kann. Wichtig ist bei der Strategieplanung, dass alle Eventualitäten bedacht werden. Denn: Google vergisst nie.

Wie wird man Online PR-Berater?

Es gibt viele Möglichkeiten, im Bereich Öffentlichkeitsarbeit anzufangen. Wichtig ist vor allem, dass man über gewisse Fähigkeiten verfügt, die nicht erst in der Berufsausbildung erlernt werden können. Dazu gehören:

Kommunikationskompetenz

schriftlich wie verbal

Organisationstalent

auch in Stress-Situationen

Verantwortungsbewusstsein

für jedes einzelne Projekt

Empathie

für jeden einzelnen Kunden und seine spezifische Zielgruppe

Präsentationsfähigkeit

besonders vor vielen „wichtigen“ Leuten

Überzeugungskraft

vor allem in der Beratung

Eloquenz

Kunden möchten das Gefühl haben, in professionellen Händen zu sein

Reaktionsvermögen

es kann immer etwas schiefgehen

Planungstalent

Strategien werden langfristig konzipiert und nach und nach umgesetzt

Zielstrebigkeit

PR entfaltet ihre Wirkung nicht über Nacht

Das geisteswissenschaftliche Studium mit wirtschaftlichem Einschlag

Kommunikationswissenschaften, Medienwissenschaften oder Medienwirtschaft – viele Studiengänge beinhalten das nötige Grundwissen für den späteren Job in der Öffentlichkeitsarbeit. Nach absolviertem Bachelor-Abschluss kann es den Marktwert enorm steigern, einen spezifischen Master anzuschließen.
Allerdings ist es sehr wichtig, neben den theoretischen auch praktische Erfahrungen zu sammeln. Als Praktikant, freier Mitarbeiter oder Werkstudent ist dies problemlos neben dem Studium möglich und ebnet den Weg für die spätere Karriere.

Die gezielte Ausbildung

Neben der Weiterbildung zum Public Relations Manager führen auch Ausbildungen wie Kommunikationsfachkraft und Kaufmann/ Kauffrau für Marketingkommunikation in den PR-Bereich.
Während für die klassischen Ausbildungen, die teilweise in der Berufsschule und teilweise im Betrieb stattfinden, keine Vorkenntnisse benötigt werden, ist für die Weiterbildung meist ein abgeschlossenes artverwandtes Studium der BWL oder Kommunikation Voraussetzung. Je nach Lehrgang kann der Teilnehmer haupt- oder nebenberuflich seine Qualifikation verbessern.

Ganz klassisch: Das Volontariat

Ein Volontariat in einer PR Agentur oder der Kommunikationsabteilung von Unternehmen dauert 12 bis 24 Monate. Der Volontär arbeitet im Betrieb mit und lernt sein Handwerk von seinen Kollegen und durch die Übernahme eigener Projekte.
Direkt nach der Schule hat man allerdings wenig Aussicht auf ein Volontariat – meist sind bereits geleistete Praktika, Werkstudentenjobs oder ein Studienabschluss Voraussetzung. Ist die betriebsinterne Ausbildung abgeschlossen, haben junge Junior PR-Berater häufig die Chance auf eine Übernahme.

PR-Berater Job

Quereinsteiger sind willkommen


Wie fast überall im Medienbereich sind Quereinsteiger, die über fundiertes Wissen aus diversen Fachgebieten verfügen, sehr beliebt. So ist jemand mit langjähriger Erfahrung im Autohandel in vielen Aspekten qualifizierter, um in der PR-Abteilung eines Automobilkonzerns zu arbeiten, als ein frischer Uni-Abgänger.
Auch Journalisten gehen oft in die Öffentlichkeitsarbeit. Da sie zuvor häufig eng mit PR-Fachleuten zusammengearbeitet haben, weil diese sie mit Informationen über ihr Unternehmen versorgten, wechseln sie sozusagen auf die andere Seite des Schreibtischs.

Wie ist Öffentlichkeitsarbeit entstanden?

Es gibt unterschiedliche Theorien darüber, wie und wann sich interessengeleitete Kommunikation gegenüber Öffentlichkeiten entwickelt hat. So wird einerseits Aristoteles (384 – 322 v.Chr.), der Begründer moderner Rhetorik, als Urvater der Public Relations genannt. Andere Quellen vermuten, dass schon die griechische Polis (800-v.Chr.) auf die Methoden der Öffentlichkeitsarbeit zurückgriff, wieder andere nehmen an, das erste PR-Maßnahmen bereits im antiken Babylonien (1830 v.Chr.) zur Anwendung kamen.
Die moderne Form der Öffentlichkeitsarbeit wie wir sie heute kennen entstand schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Steuerung von Massen auf Basis der Theorien von Sigmund Freud war der Grundgedanke von PR-Kampagnen. Diese wurden in den USA bereits in den 1910 und 1920er Jahren realisiert, um Menschen gezielt zu beeinflussen.

Entstehung von PR

Edward Bernays revolutioniert die öffentliche Meinung

Er nannte sich PR-Berater und publizierte mit dem Werk „Crystallizing Public Opinion“ im Jahr 1923 den ersten Meilenstein in der Geschichte der Öffentlichkeitsarbeit: Der Neffe von Sigmund Freud machte nicht nur einen wortkargen Politiker zum US-Präsidenten, sondern brachte Frauen aus der Mittelklasse dazu, zu rauchen – vorher eine Männerbastion – und kreierte das „American Breakfast“, das unbedingt mit Schinken serviert werden muss.

Edward Bernays

Als einer der 100 einflussreichsten Menschen ging Edward Bernays in die Geschichte ein, da er als Vater der modernen Public Relations den Grundstein unserer modernen Werbemaschinerie legte. Er schaffte eine Konsumkultur, die Menschen noch heute dazu bringt, Dinge zu kaufen, die sie nicht wollen und Bedürfnissen nachzugehen, die sie nicht haben. Anders als die Werbung setzte er nicht auf Funktionalität oder Haltbarkeit von Produkten, sondern darauf, Emotionen zu erzeugen.
Seine Strategie damals ist dieselbe, die auch heute genutzt wird: Von Emotionen begleitete Ereignisse schaffen, die wiederrum Nachrichten erzeugen, in denen über sie berichtet wird, was das Bedürfnis nach dem gleichen emotionalen Erlebnis beim Rezipienten weckt.
So brachte er im Auftrag der American Tobacco Company Feministinnen dazu, sich bei der traditionellen Osterparade auf der Fifth Avenue Zigaretten anzustecken – ein Skandal, den er damit angekündigt hatte, dass „Fackeln der Freiheit“ angezündet werden würden. Außerdem gab er für einen Schinkenhersteller eine Umfrage unter Ärzten in Auftrag, deren Ergebnis belegen sollte, dass ein herzhaftes Frühstück gesünder sei als ein süßes – welches bis dato vornehmlich von den Amerikanern verzehrt worden war. Die „Studienergebnisse“ verbreiteten sich in allen Medien und wenig später aß man morgens Schinken und Ei.

PR verkommt zu Propaganda

Die Nationalsozialisten nutzten die gezielte Manipulation der Massen, um ihre Ideologie in den Köpfen der Bevölkerung zu etablieren. Reichspropagandaminister Goebbels zählte zum begeisterten Leser von Bernays Buch und machte sich die von ihm geschaffene Meinungsmaschinerie zunutze. Die von Freuds Neffen etablierten Begriffe wie Propaganda, Manipulation, Steuerung und Herdentrieb sowie kanalisierter Volkswille verwendeten die Nazis für ihre Zwecke, was Bernays Jahrzehnte später in seinen Memoiren bedauerte.
Auch die amerikanischen Politiker nutzten Öffentlichkeitsarbeit im Zweiten Weltkrieg – indem sie die Bevölkerung dazu brachten, ihre Soldaten zu unterstützen und zu verehren.

Massenmedien verändern die Öffentlichkeitsarbeit

Seitdem Radio und Fernsehen Mitte des 20. Jahrhunderts Einzug ins Leben der Bevölkerung gehalten haben, sahen sich PR-Berater mit neuen Strukturen konfrontiert. Ihr Kontaktnetzwerk musste weitergesponnen, Berichte im Rundfunk untergebracht werden.
Besonders die Neuerungen durchs Internet jedoch stellen eine immerwährende Herausforderung für die Öffentlichkeitsarbeiter dar. Pressemitteilungen und Interviews kommen in Zeiten ohne Gatekeeper, in denen jeder veröffentlichen kann, was ihm gefällt, eine ganz neue Bedeutung zu. Sie schaffen die Transparenz im Netz, die zwischen Fake-News und Shitstorms leicht verloren geht.
Der Unterschied zur modernen PR Agentur liegt schlicht darin, dass sie heutzutage alle Kommunikationskanäle ganzheitlich betreut – statt wie früher, als es die Fachleute für den Printbereich gab und die für den Rundfunk. Der integrierte Ansatz diverser Kommunikationsinstrumente macht eine Strategie effektiver und fördert die Markenbildung.
Auch SEO-Maßnahmen einzubinden, ist in solchen Kampagnen essentiell und legt oft den Grundstein der Strategien. Denn die beste Kampagne nützt einem Unternehmen rein gar nichts, wenn der User nichts von ihr mitbekommt.

Was sind die wichtigsten Trends in der Online PR?

Glaubwürdigkeit

Influencer, Fake-News, gekaufte Follower und Wahlmanipulation. Soziale Netzwerke haben ebenso wie andere Online-Medien damit zu kämpfen, dass sie nicht mehr wirklich ernst genommen werden. Studien belegen, dass über die Hälfte der deutschen Nutzer die Informationen, die in den Medien geteilt werden, für unglaubwürdig hält. Dem will die Online PR gezielt entgegenwirken. Um dies zu gewährleisten, gehen Unternehmen in aktivem Dialog auf die Kunden zu und versuchen, mit transparenten Angeboten zu überzeugen. Denn: Haltung, Werte und eine skandalfreie Historie bringen Firmen Wettbewerbsvorteile, die von Konsumenten geschätzt und vermehrt auch erwartet werden. Vertrauen aufzubauen ist mehr denn je der Schlüssel zur langfristigen Kundenbindung.

KI – Künstliche Intelligenz

Unternehmen wie Zalando machen es vor: Statt auf Mitarbeiter setzen sie im Abverkauf und SEA-Bereich nicht länger auf Menschen, sondern auf Algorithmen. Auch die von den Kunden gewünschte Personalisierung generiert die eigens vom Konzern entwickelte KI.
Auch Chatbots und Messenger sind auf dem Vormarsch, um die Kommunikation zu vereinfachen und Journalisten, Geschäftspartnern und Kunden den allgegenwärtigen Ansprechpartner zu suggerieren.

 

KI

Employee Advocacy

Dieser Trend macht Beschäftigte eines Unternehmens zu dessen authentischsten Influencern. Als transparente Markenbotschafter generieren die Mitarbeiter als Anwalt für ihr Unternehmen Studien zufolge bis zu 5% mehr Traffic und ganze 25% mehr Leads. Der größte Vorteil: Employee Advocacy ist kostenlos!
Für Unternehmen bedeutet das, dem Mitarbeiter einen optimalen Arbeitsplatz mit vielen Möglichkeiten der Selbstverwirklichung sowie Verantwortung und Anerkennung zu bieten. Denn wahre Fürsprache muss von Herzen kommen und ist ein Mitarbeiter zufrieden, wird er das auch kommunizieren.

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