Webdesign Berlin sorgt für beste Usability

Responsive Design aus Berlin generiert optimale Benutzerfreundlichkeit

  • Ihre Webseite wird auf jedem Endgerät optimal angezeigt – auf Tablets, Smartphones, PC und Laptops
  • Elemente der Navigation, Seitenspalten, Bild und Text passen sich automatisch an
  • Geräteübergreifendes Kommunizieren sorgt für einheitliches Erscheinungsbild Ihrer Webseite und bietet beste Usability
  • Manuelle Optimierung statischen Contents für mobile Endgeräte ist enorm zeitaufwendig – responsives Webdesign benötigt keinen zusätzlichen Pflegeaufwand
  • Benutzerfreundlichkeit ist eine Grundvoraussetzung, damit Kunden auf Ihrer Seite bleiben und schafft somit den Grundstein für eine gute Conversion Rate – dafür garantieren wir als spezialisierte Agentur für Webdesign
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Responsives Webdesign auf diversen Endgeräten

Agentur für Webdesign aus Berlin erzeugt Traffic auf allen Endgeräten

Ist der User von heute auf der Suche nach interessantem Content oder einem bestimmten Produkt, tut er das in unserer schnelllebigen Zeit oft unterwegs. Inhalte werden über mobile Endgeräte wie Handys diverser Hersteller abgerufen – ist das Erscheinungsbild jedoch nicht ansprechend oder wirkt verschoben, verlässt er Ihre Seite schnell wieder. Gerade auf Handybildschirmen ist es zu anstrengend, durcheinander geworfenen Content zu entschlüsseln.

Auch Tablets werden immer häufiger genutzt, um zuhause im Internet zu surfen – schließlich möchte man nur schnell etwas nachsehen, ohne den Laptop oder PC anschmeißen zu müssen. Auch hier kommt es darauf an, alles richtig zu machen. Denn: Verlässt der User nicht benutzeroptimierte Seite, öffnet er sie nicht über den PC oder Laptop. Er geht zur Konkurrenz.

Mit dem responsiven Webdesign der Hauptstadtagentur aus Berlin wird Ihnen das nicht passieren.

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Webdesign funktioniert nur mit optimalem SEO

Webdesign funkioniert nur mit optimalem SEO

Die Hauptstadtagentur liefert nicht nur bestmögliches responsive Design aus Berlin. Als Spezialist für Suchmaschinenmarketing generieren wir außerdem eine auf Ihre Zielgruppe angepasste SEO Strategie inklusive attraktiver Kampagnen und hochwertiger Inhalte.

Dafür entwerfen unsere Mitarbeiter der diversen SEO Departments eine individuelle Kommunikationsstrategie für Ihr Unternehmen. Zusammen mit Ihnen stimmen wir uns ab, um ein ideales Maßnahmenpaket kreieren zu können, das potenzielle Kunden auf Ihre Seite lockt. Denn was nutzt das beste Webdesign, wenn Ihre Seite nicht auffindbar ist?

Neben dem Webdesign Ihrer Firma kümmern wir uns also um die weichen Fakten, die Ihr Business in den Augen der Zielgruppe von der Konkurrenz abhebt. Wir erzählen die Geschichte Ihres Unternehmens, bauen durch ganzheitliche Öffentlichkeitsarbeit Ihr Image auf und geben Ihrer Firma ein Profil, das den Werten und Idealen Ihrer Kunden entspricht.

Lernen Sie das Potenzial Ihres Unternehmens kennen:

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Mit dem richtigen Webdesign sind gute Rankings die Regel

Webdesign Agentur aus Berlin macht Ihr Unternehmen zur Marke

Gutes Webdesign aus Berlin ist nicht alles, was wir können. Als Full Service Agentur bieten wir ganzheitliches Suchmaschinenmarketing, das weit über die benutzerfreundlich optimierte Webseite hinausgeht. Uns ist wichtig, dass Sie langfristig erfolgreich sind. Durch den kontinuierlichen Aufbau Ihres Images werden Sie mit Ihren Produkte zur Marke.

Um von Ihren Kunden als Marke wahrgenommen zu werden, generieren wir exklusive Inhalte auf Ihrer Webseite, schaffen Backlinks, die Ihre Wertigkeit unterstreichen, und kümmern uns um die stetige Optimierung Ihrer Öffentlichkeitsarbeit. Bei Veränderungen von außen oder bei Umschwüngen in der Branche, passen wir Ihre Strategie an. Durch komplexes Controlling wird der Verlust von Traffic und damit einer niedrigen Conversion Rate verhindert und der sukzessive Markenaufbau erfolgreich vorangetrieben.

Für Sie entsteht durch die Zusammenarbeit mit der Hauptstadtagentur ein essentieller Wettbewerbsvorteil. Mit unseren 12 Jahren Erfahrung profitieren Sie von fundierten Kenntnissen und rücken Ihr Unternehmen ins Blickfeld potenzieller Kunden. Eine Investition, die sich bezahlt macht!

Unsere Leistungen

  • Profunde Web Analytics
  • Ausführliche OnPage-Analyse
  • Toolgestützte Content-Optimierung
  • Zielgruppenspezifische Entwicklung und Umsetzung von responsivem UX- und Frontend-Design
  • Grundlegende Ideenentwicklung und umfassende Informationsarchitektur

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Das sagen die Kunden

über ihre Erfahrung mit seosupport

Geschäftsführer

Ansprechpartner/in: Sebastian Petrov

Weiterführende Informationen zum Thema Webesign

Und warum responsives Webdesign die Grundlage jeder Website sein sollte

Was ist Webdesign?

Webdesign beschreibt die visuelle, funktionale und strukturelle Gestaltung von Webseiten. Diese sind im besten Falle auf die Bedürfnisse der User ausgerichtet, intuitiv bedienbar und enthalten Inhalt mit Mehrwert. Da der Online-Handel als Wirtschaftszweig zunehmend wichtiger wird, ist die Website für immer mehr Unternehmen eine wichtige Einnahmequelle, ein Aushängeschild und Instrument zur Markenbildung.

Komponenten des Webdesign

Wie funktioniert Webdesign?

Auch Webdesign ist ein Prozess, der strategisch geplant und durchgeführt wird. Begonnen wird mit der Vorbereitung, es folgen die Gestaltung und die Umsetzung. Die Schritte der Erstellung einer Webseite werden in weitere Teilziele unterteilt, die im Folgenden vorgestellt werden:

Website im Aufbau

1. Vorbereitung: Analyse, Briefing, Konzept

Analyse

Besteht noch keine Online-Präsenz, werden zunächst die Wettbewerber begutachtet. Wie ist die Aufmachung der Seiten, wie lang sind die Texte, was sagt die Bildsprache aus, wie leicht ist die Navigation zu bedienen, welchen Mehrwert bietet die Konkurrenz? Hier findet man wichtige Anhaltspunkte dazu, was der USP der eigenen Seite werden könnte, welche Fehler gemacht werden, aber auch, welche großartigen Ideen andere haben. Es ist wichtig, sich inspirieren zu lassen ohne zu kopieren – weder User, noch Suchmaschinen schätzen Duplicate Content.

Auch wenn die Seite schon existiert, sich jedoch vor einem Relaunch befindet, ist der Blick auf die Konkurrenz nützlich. Außerdem sollte vor dem Redesign eine Bestandsaufnahme der aktuellen Seite gemacht werden: Was funktioniert nicht, wo muss optimiert, welche Ideen eingearbeitet werden?

Nicht nur die Websites der Konkurrenz, sondern auch die aus ganz anderen Sparten geben wichtige Hinweise für eine gelungene Gestaltung. Besonders im Bereich User Experience und Customer Journey sollten Unternehmen ruhig den Blick über den Tellerrand wagen.

Briefing

Obwohl „brief“ auf Englisch kurz bedeutet, ist ein ausführliches Briefing der Ausgangspunkt für jedes erfolgreiche Konzept. Das Team wird zusammengestellt, die Mitarbeiter beschäftigen sich mit den verschiedenen Ansätzen und lernen das Projekt kennen.

Bereits jetzt werden die Ziele definiert, denn nach ihnen richtet sich das Design der Seite. Sollte sich die Zielgruppe geändert oder erweitert haben, wird auch hier genau geprüft, welche User angesprochen werden sollen.

Konzept

Anhand von Personas und festgelegten Zielen kann ein komplexes Konzept ausgearbeitet werden. Der Aufbau der Webseite wird genau definiert, eine Navigationsstruktur, die Seitenelemente und die Contentarten bestimmt. Dabei werden die Aufgaben direkt an die zuständigen Mitarbeiter delegiert, die sich wiederum im Team bei der Ausgestaltung ihrer Ideen unterstützen.

Um sicher zu sein, dass man mit der neuen Seite den Wunsch der Auftraggeber und der Zielgruppe erfüllt, werden Mockups erstellt, die den Launch oder Relaunch skizzieren.

2. Gestaltung: Contenterstellung, grafische Gestaltung, technische Gestaltung

Contenterstellung

Der Inhalt einer Webseite ist der Grund für den User, sie zu besuchen. Daher kann bereits mit dem Verfassen guter Artikel und Landingpagetexte begonnen werden, bevor die Webseite erstellt wurde. Essentiell hierbei ist, dass diese rein auf die Interessen des Users ausgerichtet sind und nicht genutzt werden, um das Unternehmen darzustellen. Zudem müssen Inhalte dem User einen Mehrwert bieten – Antworten, die er gesucht hat und auf anderen Seiten nicht geboten bekommt.

Bei der Aufbereitung des Inhalts muss ebenso wie bei der Kreation der gesamten Webseite darauf geachtet werden, dass sie strukturiert erfolgt. Der Content sollte für den User leicht zugänglich und auf den ersten Blick überschaubar sein. Teilüberschriften, grafische Elemente und Bilder werden eingebaut, um den Text nicht nur anschaulicher zu gestalten und lesbarer zu machen, sondern auch den Stil des Unternehmens zu unterstreichen. Dabei sollte auch der Tenor des Contents einheitlich sein: informativ, sarkastisch, unterhaltsam oder humorvoll.

Grafische Darstellung

Moodboards oder Style Tiles sind gute Möglichkeiten, um das Aussehen einer Webseite zu fingieren. Mit diesen Arbeits- und Präsentationsmitteln kann Aufraggebern, Chefs und Kollegen gezeigt werden, wie die fertige Website aussehen wird. Änderungswünsche oder Strategieanpassungen können also vorgenommen werden, bevor das Projekt kurz vor dem Relaunch steht und die Zeit knapp wird.

Sobald das Design der Beispielseiten freigegeben ist, wird die eigentliche Webseite gestaltet. Mit HTML und CSS werden die Ideen umgesetzt und im Browser vollendet.

Technische Gestaltung

Um die Inhalte online stellen zu können, bedarf es eines Content Management Systems. Dieses wird parallel zum Inhalt und der grafischen Gestaltung aufgebaut, damit Texte und Bilder so früh wie möglich eingefügt werden können. Das Inhaltsverwaltungssystem ist eine Software, die Mitarbeitern die gemeinschaftliche Nutzung des Contents ermöglicht.

Zur technischen Gestaltung gehört es außerdem, die wesentlichen Funktionen der Website zu programmieren. Diese sind neben der Startseite und weiteren Inhaltsseiten die Kontaktadresse, das Impressum, das Menu, welches das Navigieren durch die Website ermöglicht, sowie Formulare, ein Blog oder ein Shopsystem.

3. Umsetzung: Zusammenführung, Testphase, Launch

Zusammenführung

Diese Phase ist sehr aufreibend, da alle Ergebnisse zusammengetragen und plötzlich Realität werden. Inhalt, Design und Code werden ins CMS implementiert. Dabei fällt schnell auf, wenn wichtige Parts fehlen – diese werden nachgearbeitet und eingefügt. Content, Templates (Schablonen der EDV) und Designelemente sind vollständig vorhanden, so dass die Website erstmals im Gesamtbild bewertet werden kann.

Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Departments ist hier sehr wichtig und kann schnell zu einem gelungenen Ergebnis führen.

Testphase

Die spannendste Zeit beginnt: die Seite wird ausprobiert. Texte werden gelesen und auf ihre Wirkung hin beurteilt, außerdem letzte Fehler ausgebessert. Das Design wird auf seine Usability und seine UX hin überprüft – oft von Testpersonen, die auf ganz bestimmte in der Strategie festgelegte Aspekte achten.
Fehler und Bugs werden behoben, die Verlinkungen gesetzt und finale Rücksprache mit dem Team und den Auftraggebern gehalten. Ist die Strategie gut erfüllt umgesetzt worden und das Ziel der Website erreicht, kann sie online gehen.

Launch

Die Website geht online. Da es bei diesem Vorgang oft zu Fehlern kommt, die man nicht unbedingt im Vorhinein erahnen kann, sollte die Seite zunächst einer kleinen Gruppe an Usern zugänglich gemacht werden. Werden Makel bemerkt, gilt es, sie so schnell wie möglich auszumerzen.

In den ersten Wochen nach dem Launch sollte die neue Website beobachtet werden. Die Performance wird analysiert und Feedback direkt eingearbeitet. Dieser Prozess sollte sich regelmäßig wiederholen, da eine Website kein starres Gebilde ist. Vielmehr wird sie mit neuen Inhalten gefüllt, Punkte in der Navigation ergänzt oder umbenannt sowie neue Elemente eingepflegt.

Was sind die goldenen Regeln für gutes Webdesign?

Ist das Design einer Seite nicht überzeugend für den User, führt das dazu, dass er sie schnell wieder verlässt. Selbst wenn ansprechende Inhalte geboten werden – ist die Präsentation mangelhaft, führt das zu einer geringen Verweildauer und hohen Absprungraten. Die Hautbestandteile der Website, die es zu beachten gilt, sind Markup, Optik und Usability.

Markup

Das Markup (Auszeichnung) ist der HTML (Hypertext Markup Language)-Code einer Webseite, also ihr Grundgerüst. Sind Fehler darin enthalten, können Seiten nicht korrekt im Browser angezeigt werden. Oft führt es zu Problemen, dass gewisse Standards nicht beachtet werden.

Was ist der semantische Aufbau?

Die Semantik ist die Wissenschaft der Bedeutung. Für HTML-Dokumente heißt das, dass sie einem Aufbau folgen, der in seiner Bedeutung zu entschlüsseln, also logisch ist. Dies ist nicht der Fall, wenn Überschriften nicht hierarchisch ausgezeichnet sind oder Absätze, Gliederungen und Tabellen nicht richtig codiert sind.

Was ist beim validen Aufbau von Websites zu beachten?

Valide heißt gültig und der valide Aufbau bezeichnet den nach festgelegten Standards. Die Einhaltung der Richtlinien im HTML und CSS verhindert, dass eine Website in jedem Browser unterschiedlich angezeigt wird. Da der Content getrennt vom Layout erstellt wird, ist die passende Wertzuweisung essentiell.

Optik

Die Aufmachung einer Website sollte mit ansprechendem Design sowie klaren Strukturen überzeugen. Nutzer müssen schnell das finden können, wonach sie suchen. Gut aufbereitete Texte mit passender Gliederung und Bildsprache sind dabei längst nicht alles.

Welchen Einfluss haben die Farben?

Hintergrund- und Textfarben müssen nicht nur harmonieren. Wichtig ist, dass sich die Textfarbe so gut vom Hintergrund abhebt, dass sie gut lesbar ist. Beispielsweise gilt es, Farbkombinationen zu meiden, die sich beim Lesen vermischen oder zu ähnlich sind. Außerdem – klar – sollte die Farbwahl dem Thema der Seite entsprechen.

Welchen Einfluss hat die Schrift?

Für die eigene Website sollte man Standardfonts, also Schriftarten, die frei verwendbar sind, auswählen. Andere können nicht erkannt werden, bevor sie installiert sind – dazu aber sind die wenigsten User bereit und verlassen die Seite lieber. Die Schriftgröße sollte zielgruppengerecht sein – Senioren fällt das Lesen großer Buchstaben wesentlich leichter.

Usability

Die Nutzbarkeit einer Website steht und fällt mit den Faktoren der Usability. Hält der User eine Seite für schlecht oder schwierig zu bedienen, wird er sie wahrscheinlich eher verlassen und zur Konkurrenz gehen, als zu versuchen, sie zu verstehen. Eine intuitive Bedienbarkeit ist das A und O.

Was ist wichtig bei der Informationsaufbereitung?

Dem User fällt es leicht, Informationen zu verarbeiten, die in einer bekannten Struktur erstellt sind. Außerdem sollte der Kunde Inhalte zur Verfügung haben, die seinen Bedürfnissen zu hundert Prozent entsprechen. Durch interne Verlinkungen, eine logische Navigation und schnelle Ladezeiten fällt es Nutzern leicht, angebotene Inhalte zu erfassen.

Was wird für optimale Lesbarkeit getan?

Überschriften sollten besonders bei online angebotenen Inhalten eindeutig erkennbar sein und das zusammenfassen, was im folgenden Textabschnitt zu lesen sein wird. Wichtig ist außerdem, essentielle Aspekte des Inhalts in der Einleitung zu nennen, damit direkt erfasst werden kann, worum es geht. Zudem sollten Hervorhebungen sparsam verwendet werden und weder ablenkende Elemente im Text, noch Muster bei der Hintergrundgestaltung auftauchen.

Kann man Webdesign selbst machen?

Do it Yourself

Für kleine bis mittelgroße Projekte können User auf das Baukastenprinzip zurückgreifen und sich selbst eine Webseite erstellen. Dafür kann sich der der Nutzer kostenfrei registrieren und ein passendes Design auswählen. Ohne jegliche Programmierkünste kann die Website gestaltet und mit Inhalt gefüllt werden. Anbieter solcher kostenlosen Baukastenwebsites sind wix.com, 1&1, one.com, jimdo, weebly und viele mehr.

Kleine Firmenhomepages mit integriertem Blog lassen sich damit ebenso umsetzen, wie Homepages für Freiberufler und Online-Shops. Man muss sich zwar einarbeiten und währenddessen vielleicht den Rat oder Tipp eines Profis nutzen – was in Zeiten des Internet durch Tutorials und YouTube-Videos meist kostenlos ist. Ist die Seite dann aber online, kennt man sie sehr gut, weiß, wie man sie verändert, neue Inhalte einfügt und alte löscht.

Professionelle Webdesigner sind zwar erheblich teurer, dafür muss sich ein Unternehmer nicht mit der Thematik der Webseitenerstellung befassen – wenn er eine detaillierte Übergabe verhandelt, durch die er selbst Inhalte ändern und einpflegen kann, nachdem der Designer seinen Auftrag erfüllt hat.

Ob selbsterstellt oder vom Profi – in jedem Fall sollte die Website leicht zu bedienen sein. Außerdem ist es unabdingbar, dass sie über responsives Design verfügt, sich also an die veränderten Displaygrößen mobiler Endgeräte anpassen kann. Auch das ist mit den Baukastensystemen möglich.

Was sind die wichtigsten Entwicklungen im Webdesign?

Ohne Webdesign, kein Internet. Das ist klar, denn Webdesigner schaffen mit ihren Seiten die Grundlage dafür, dass Inhalte online gestellt und verbreitet werden können. In der Branche wird sogar gemunkelt, dass das World Wide Web ohne die vielen kreativen Ideen von Webdesignern der ersten Stunde kaum so bedeutsam geworden wäre.

Zunächst wurde das Netz als Mittel zum Informationsaustausch genutzt – und zwar mit der Auszeichnungssprache HTML (Hypertext Markup Language). Websites setzten sich aus einer einzigen Spalte und textbasierten Pages in HTML zusammen. Dafür benutzten Webdesigner Tabellen.

Als es ab Mitte der neunziger Jahre dann darum ging, multimediale Inhalte zu erstellen, kamen Webdesigner mit HTML an ihre Grenzen. Abhilfe ließ nicht lange auf sich warten: CSS (Cascading Style Sheets), die Formatierungssprache für HTML, bot neue Möglichkeiten wie Farbvarianten bei Hintergrund und Schrift, der Wechsel der Schriftfamilie und sogar akustische Elemente. Es gab nun animierte Texte und Bilder im GIF-Format. Durch die Einführung vom Flash wurden bewegte Bilder auf Webseiten immer beliebter.

Mit Java Script war es dann ab 1995 möglich, dynamische Webseiten zu schaffen. Designer nutzten nicht länger Tabellen zur Erstellung einer Online-Präsenz, sondern das Seitenlayout. Die Programmiersprache, die zunächst eine einfache Skriptsprache zur Datenüberprüfung war, wurde durch den Browser des Users ausgeführt. Webseiten konnten sich dank Java Script dynamisch aufbauen und dem Benutzer anpassen. Auf diese Weise wurde es möglich, Werbeanzeigen und andere multimediale Inhalte in Seiten einzubinden.

Was ist responsive Webdesign?

Responsives Webdesign bedeutet reagierendes Webdesign. Diese Technik ermöglicht die einheitliche Anzeige von Inhalten einer Website auf verschiedenen Endgeräten. HTML5 und CSS Media Queries gestalten das Layout so flexibel, dass eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit auf PC, Smartphone und Tablet gewährleistet ist.

Der strukturelle Aufbau einer Website inklusive Navigationselementen stellt sich optimal auf die verschiedenen Größen und Bildschirmauflösungen mobiler Endgeräte ein, da es mit ihm korrespondiert. Das responsive Design passt die Webseite also den Bedürfnissen des Nutzers an – anders als konventionelle Websites mit starrem Layout.

Responsives Webdesign

Warum ist responsives Webdesign so wichtig?

Responsives Design ist in Zeiten, in denen Nutzer vermehrt auf Smartphones und Tablets zurückgreifen, um ihre Inhalte aufzurufen, ein wichtiger Faktor, wenn es um die Usability geht. Seiten werden zwar auch ohne dynamisches Webdesign auf den Bildschirmen mobiler Endgeräte angezeigt, doch sind User dann gezwungen, viel zu scrollen. Sie müssen den Inhalt mit dem Finger von links nach rechts schieben, von oben nach unten, den Text vergrößern und wieder verkleinern und verfehlen permanent entscheidende Buttons, die sie anklicken wollten. Das jedoch möchten Nutzer nicht – längst sind sie an die mobilen Optimierungen anderer Seiten gewöhnt. Bedeutet: Die Absprungrate steigt durch schlechte Usability und eine mangelhafte User Experience.

Durch den Mobile First Index des Suchmaschinengiganten Google werden außerdem Seiten, die responsives Design und mobile Versionen anbieten, bevorzugt indexiert und in der Ergebnisliste angezeigt. Eine gute Position im Suchmaschinenranking ist ohne responsives Design kaum mehr möglich.

Bilder, Tabellen, Logos, Texte, Videos, Buttons und andere Elemente passen sich bei responsivem Design an die verschiedenen Displaygrößen an. Wichtig dafür ist es, dass Designer darauf achten, dass keine festen Layout-Grids, Schriftgrößen und Bildgrößen verwendet werden. Für die Erstellung von responsiven Seiten werden prozentuale statt feste Pixelwerte genutzt. Auch die Schriftgröße ist flexibel angelegt: Informationen müssen selbst auf kleinstem Raum gut lesbar sein, um den User nicht zur Konkurrenz zu treiben. Auch Bildgrößen dürfen nicht starr sein – so werden große Fotos auf dem PC zwar in hervorragender Qualität geladen, verursachen auf dem Smartphone aber extrem lange Ladezeiten.

Säulen von Webdesign

Was sind die Probleme, die durch responsives Design entstehen?

Ein großes Pflegedilemma entsteht, wenn für jedes Gerät mit den unterschiedlichen Bildschirmformaten eine spezifische Seite erstellt wird. Das bedeutet, dass die Inhalte für zig Seiten eingefügt werden und das fortwährend. Immense Wartungskosten durch die viele aufgewendete Zeit sind die Folge.

Auch Ladezeiten können zum Problem werden. Bei zu großen Dateien sollten die Inhalte entsprechend angepasst werden. Wichtig ist außerdem die Navigation so zu konzipieren, dass nicht nur die Maus sie gut bedienen kann, sondern auch menschliche Finger. Dabei gilt zu bedenken, dass ein Touchscreen nicht auf Mouseover-Menüs reagiert. Zusätzlich ist es wichtig, dass der Content nicht zu lang ist. Gerade auf mobilen Displays hat der User sonst schnell das Gefühl, dass der Text zu lang ist und er nicht genug aus ihm entnehmen kann beziehungsweise nicht schafft, ihn zuende zu lesen. Er scrollt zum Ende des Textes hin, entdeckt, dass er wirklich noch lang ist, und liest nicht weiter, sondern geht zur Konkurrenz.

Wie wird Webdesign optimiert?

Optimierung im Webdesign

Im Internet herrscht enorme Konkurrenz. Eine Online-Präsenz mit Mehrwert ist ein erster Schritt, um Kunden zu gewinnen und zu binden. Doch spielen hier besonders die Usability und die User Experience eine entscheidende Rolle dabei, ob User zu Käufern werden oder eine Seite schnell wieder verlassen.
Das optimale Nutzerlebnis zu kreieren ist sehr anspruchsvoll. Auf der Seite dürfen nicht zu viele Inhalte zu finden sein, so wenig Werbung wie möglich oder ein ausreichendes Warenangebot, das aber nicht überfordern darf.

Um die Performance der Website zu verbessern, sollte wie folgt vorgegangen werden:

1. Analyse

Mithilfe von geeigneten Tools wird herausgearbeitet, welche Seiten der Online-Präsenz eine besonders kurze Verweildauer aufweisen, an welcher Stelle die Absprungrate sehr hoch ist und welche Seiten einen Visitor- und Performance-Abstieg zu verzeichnen haben.

Außerdem können den Nutzern Möglichkeiten gegeben werden, ihre Zufriedenheit auszudrücken oder Verbesserungsvorschläge abzugeben. Dafür werden Onsite-Befragungen durchgeführt oder entsprechende Buttons implementiert.

2. Test

Um die gefundenen Schwachstellen ausbessern zu können, werden verschiedene Varianten ausprobiert, um die Website zu optimieren. Das könnte beispielsweise so aussehen, dass Buttons präsenter platziert werden, um die Absprungrate zu verhindern, dass die Navigation entschlackt und Inhalte sowie Design ansprechender ausgerichtet werden.

In so genannten A/B-Tests werden jeweils zwei Möglichkeiten, die bestenfalls sehr unterschiedlich sind, sich aber beide an der Kernzielgruppe orientieren, getestet und die jeweils bessere nach einem Zeitraum, der aussagekräftig genug ist, gewählt.

3. Optimierung

Nachdem die Schwachstellen der Website nun strategisch ausgebessert worden sind, werden die Seiten der Ergebnisse in den A/B-Tests entsprechend angepasst. Diese werden weiterhin beobachtet und mit den entsprechenden Tools analysiert. Sollte sich keine deutliche Besserung der Performance in den optimierten Bereichen zeigen oder weitere Schwachstellen auftun, beginnt das Prozedere von vorn.

In Bezug auf eine langfristige Optimierung ist es auch wichtig, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, was Trends und moderne Gestaltungsmöglichkeiten, Text und Design angeht. Viele User erwarten, das Neueste vom Neuesten vorzufinden und besuchen gern Webseiten, die sich ihren Bedürfnissen entsprechend verbessern.

Wie wird aus einer statischen eine responsive Website?

Wer seine Website noch nicht auf den neusten Stand gebracht hat, was die Nutzung durch mobile Endgeräte angeht, der wird über kurz oder lang seine komplette Sichtbarkeit einbüßen.

Google zeigt Seiten, die ihr Design nicht an die Bildschirme von Smartphones und Tablets anpassen können, wesentlich weiter hinten im Ranking der Suchmaschinenergebnisliste an.

Um eine starre Website mit festem Pixel-Layout und fixem CMS zur responsiven Seite zu machen, bedarf es einiger Anpassungen.

1. Meta Viewport definieren

Es muss nur eine Zeile im HTML-Code der Seite geändert werden, damit sie auf mobilen Endgeräten richtig angezeigt wird. Im Grundgerüst des Elements wird der Befehl <meta name=„viewport“ eingefügt. Auch andere Einstellungen können hier vorgenommen werden – es kann die Breite, der anfängliche Zoomgrad, ob der Nutzer weiter heranzoomen kann und die Einschränkung des Zoomgrades festgelegt werden.

2. Stylesheet optimieren

Ein Stylesheet legt die konkrete Darstellung der Website fest. Es definiert, wie groß Schriften sind, welche Farben sie haben, wie Elemente hervorgehoben werden.

Um diese an die Bedürfnisse des responsiven Designs anzupassen, kann man entweder das bestehende Stylesheet um Media Queries für Mobile und Tablet ergänzen. Diese ordnen ein CSS Stylesheet einem Ausgabemedium zu und sorgen so dafür, dass die HTML-Datei in unterschiedlichen Ausgabemedien verschieden, nämlich jeweils angepasst, dargestellt werden kann.

Außerdem kann ein neues Stylesheet für mobile Endgeräte konzipiert werden. Dieses wird im Head-Element des HTML-Dokumentes angelegt und für bestimmte Auflösungen spezialisiert.

Eine weitere Option besteht darin, beide Varianten zu kombinieren: Ein Stylesheet für allgemeine CSS-Anwendungen wird angelegt und ein zusätzliches für mobile Endgeräte geschrieben, in dem die Media Queries für die jeweiligen Auflösungen der Displays diverser Smartphones und Tablets hinterlegt werden.

3. Navigation überarbeiten

Je weniger Menüpunkte eine Navigation hat, desto leichter ist, sie zu erfassen und zu steuern. Soll eine Online-Präsenz responsiv werden, ist es ratsam, die Navigation zu verknappen.

Die Mobile-Lösung muss leicht zu verstehen und zu handhaben sein. Es gibt verschiedene Ansätze, die Menüpunkte darzustellen – hier sollte eine zielgruppengerechte Auswahl getroffen werden.

4. Bilder anpassen

Damit sich die Bilder der Website ebenfalls an die mobilen Displays anpassen, muss nur eine kleine Einstellung vorgenommen werden. Im HTML-Code wird folgender Befehl hinterlegt: img {max-width: 100%; height: auto;}. Jedes Bild der Website wird sich nun automatisch an die Breite des jeweiligen Bildschirms anpassen.

5. Inhalte anzeigen

Der Begriff Content Choreographie beschreibt das festgelegte Verhalten von Inhalten bei verschiedenen Desktop-Größen. Hier ist es wichtig, dass bedacht wird, wie mobile Screens ausgerichtet sind: nicht im Querformat.

Umstellung bei responsivem Design

Daher sollten die Seiten so auf die mobilen Versionen übertragen werden, dass der Hauptinhalt nach wie vor im Fokus steht. So ist beispielsweise nicht der Platz an der Seite für eher nebensächliche Bereiche wie Kontaktfelder oder andere Rubriken reserviert, sondern das untere Ende der Seite.

Mit diesen Tipps ist es möglich, eine bisher starre Website ohne den üblichen Relaunch für mobile Endgeräte zu optimieren. Sollte die Arbeit mit HTML und CSS jedoch nicht zu den Kernkompetenzen eines Unternehmens gehören, ist es sinnvoll, diese Prozesse an Profis auszulagern.

Was sind die häufigsten Fehler im Webdesign?

1. Fehlende Suchfunktion

Ein großes Plus für jede Website ist eine integrierte Suchfunktion. Ohne sich lange durchklicken zu müssen, findet der User Inhalte, die ihn interessieren. Das verlängert einerseits seine Verweildauer, erhöht die Benutzerfreundlichkeit und kann außerdem die Absprungrate verringern und somit die Conversionrate heben.

2. Überholte Inhalte

In der schnelllebigen Zeit des Internets sind brandaktuelle Themen vom Vorjahr heute absolut unwichtig. Viel wichtiger ist es, dass eine Website schlank bleibt und zu viele Inhalte nicht für lange Ladezeiten sorgen. Sollte älterer Content weiterhin spannend sein und User interessieren, kann er dank stetiger Updates restauriert und somit wieder mit Mehrwert ausgestattet werden.

3. Störende Beschallung

Es gibt nach wie vor Websites, die anfangen Musik zu spielen, sobald die Seite fertig geladen ist. Der User erschreckt sich meist und klickt sich so schnell wie möglich wieder weg. Bleiben Nutzer auf der Seite, müssen sie mitunter die Dauerbeschallung ein und desselben Songs ertragen – selbst bei der Homepage einer Band möchte man das niemandem antun. Entweder sollte komplett auf Musik verzichtet oder ein Musikplayer integriert werden, den der Nutzer nach Belieben an und ausschalten kann.

4. Abgelaufene Links

Tote Verlinkungen wirken auf User grundsätzlich negativ. Man klickt sie an, um weitere Informationen zu erhalten und endet im Nirgendwo. Entweder klickt man sich zurück oder man sucht selbst Informationen zum Thema, auf das der Link hätte verweisen sollen. Nicht nur, dass der User von dieser Art Verlinkungen genervt ist, sie sind auch unprofessionell. Sind alte Links nicht mehr gültig, sollten sie entfernt oder gegen neue ausgetauscht werden.

5. Verschiedene Designs

Selbst wenn ein Unternehmen oder der Inhaber einer Website total bunt und ausgefallen ist, sollte das Design der Online-Präsenz nicht abschreckend oder verwirrend sein. User rechnen damit, dass es ein gewisses Grundlayout gibt, das sich über die ganze Website erstreckt. Das Logo, die Schriftarten und der Hintergrund sollten einheitlich verwendet werden, damit der Nutzer nicht den Eindruck bekommt, auf eine andere Seite gelangt zu sein. Außerdem wirkt es sehr unprofessionell, wenn sich verschiedenen Unterseite zu sehr unterscheiden.

6. Schwierige Steuerung

Gerade Webseiten, die sehr lange Texte enthalten, auf denen Verlinkungen untergebracht sind und die außerdem auf weitere Inhalte hinweisen, ist es ratsam, eine zusätzliche Navigation einzubauen. Dabei handelt es sich um die Breadcrumb Navigation, einen Linkpfad, der den User darauf hinweist, wo genau er sich auf der Website befindet. Dieser findet sich so optimal zurecht und kann jederzeit mit einem Klick eine andere Hierarchieebene erreichen.

7. Starres Webdesign

Wer in der heutigen Zeit auf responsives Design verzichtet, schafft unzufriedene User und ein schlechtes Suchmaschinenranking. Die Mehrzahl der Nutzer möchte eine Seite nicht nur auf ihrem Computerbildschirm ansehen, sondern sie auf mobilen Endgeräten anzeigen lassen. Daher ist es wichtig, dass sich Inhalte an die verschiedenen Displaygrößen anpassen und auch auf kleinen Bildschirmen fokuszentriert angezeigt werden.

8. Kein Kontakt

Es gibt Webseiten, die keinerlei Kontaktinformationen enthalten. Dies allerdings lässt sie hochgradig unseriös erscheinen, da dem User keine Möglichkeit geboten wird, den Anbieter zu kontaktieren. Neben Firmenname, Adresse, Telefonnummer und E-Mail sollte außerdem ein Kontaktformular integriert sein, mit dem die User unkompliziert Kontakt aufnehmen können.

9. Verwirrendes Design

Texte sollten einfach zu lesen sein und nicht durch verschiedenen Schriftarten durcheinander gebracht werden. Auch die Schriftfarbe sollte nicht variieren, um User nicht zu verwirren. Außerdem ist es wichtig, dass sich die Farben des Hintergrundes und die der Schrift in angenehmem Kontrast voneinander unterscheiden.

10. Unübersichtliche Gestaltung

Nichts ist schlimmer, als wenn sich Besucher einer Website nicht zurechtfinden. Daher sollte darauf geachtet werden, dass die Informationen, die eine Seite enthält, im Vordergrund stehen und leicht gefunden werden können. Angefangen mit einer intuitiv bedienbaren Navigation über eingängig gestaltete Textblöcke bis hin zu sauber integrierten Unterkategorien sollte alles dafür getan werden, dass der User die Seite problemlos bedienen kann. Das verlängert seine Verweildauer, generiert eine gute User Experience und rundet das positive Bild eines Unternehmens ab.

Wie wird man Webdesigner?

Was sind die Aufgaben eines Webdesigners?

Der Webdesigner kreiert die Seiten, die User im Internet besuchen können. Dazu legt er zunächst den Stil des Webdesigns fest. Darauf aufbauend konzipiert er das Grundgerüst der Website bestehend aus HTML und CSS. Hier werden bereits Navigationshierarchien sowie die grafischen Elemente der Seite eingebaut. Der Content, meist geschriebener Text, wird dem Webdesigner von Textern geliefert, so dass er ihn einfügen und an sein Design anpassen kann.

Webdesigner

Der Webdesigner ist verantwortlich für die Konzeption, grafische Gestaltung und Benutzerführung einer Website.

Welche Fähigkeiten muss ein Webdesigner mitbringen?

Die Kombination aus künstlerischem und technischem Aspekt scheint eine sehr vielfältige Tätigkeit zu beschreiben. Wichtig sind für den Webdesigner in erster Linie, dass er alle nötigen Fähigkeiten zum Erstellen und Gestalten von Webseiten beherrscht – darunter das Verständnis von HTML, CSS, Javascript, Adobe Photoshop, Adobe Illustrator, Ruby on Rails und PHP.

Webdesigner müssen außerdem eine Affinität zur englischen Sprache mitbringen. Die Begriffe des WWW sind auf Englisch und oft nicht leicht zu verstehen. Die Bereitschaft, diese zu lernen und sich stets auf den neuesten Stand zu bringen, was Entwicklungen im Bereich Webdesign angeht, ist essentiell für dieses Berufsfeld.

Zudem sind kommunikative Fähigkeiten sowie Empathie wichtig. Webdesigner müssen mit verschiedenen Kunden umgehen und sich in ihre Zielvorstellungen einfühlen. Auch im eigenen Team ist Verständigung ein wichtiger Aspekt.

Welche Möglichkeiten gibt es, Webdesigner zu werden?

Die Ausbildung des Mediengestalters ist der klassische Weg, um Webdesigner zu werden. In der Lehre wird zwischen den Bereichen Digital und Print unterschieden. Sie dauert drei Jahre und gibt dem künftigen Webdesigner Einblicke in Bildbearbeitung, Typografie, Desktop Publishing und das Gestalten von Internetseiten.

Es gibt auch Studiengänge wie Mediendesign, Digitale Medien und Medieninformatik sowie Weiterbildungen und Umschulungen zum Webdesigner. Die Studiengänge gehen über die Inhalte der klassischen Ausbildung hinaus, während die Fortbildungsangebote sie besonders kompakt verpacken.

Was sind die wichtigsten Trends im Webdesign?

Trends im Webdesign

Webdesign ist grundsätzlich die Kombination aus Design und Technik. So ermöglichen technische Neuerungen auch das Entstehen frischer Ideen. Dies sind aktuelle Trends, denen eine große Zukunft nachgesagt wird:

1. Scrollen statt Klicken

Holistische Webseiten werden immer beliebter. Möglichst viele Informationen auf einer Seite unterzubringen, hat folgenden Vorteil: Der User kann gemütlich herunterscrollen und muss nicht klicken, um auf eine Seite zu gelangen, die weitere Informationen bietet.

Webdesigner können diesem Trend viel abgewinnen. So ist es ihnen leicht möglich, den Content so zu gestalten, dass er ansprechend bebildert wird und sogar Elemente des Storytellings enthält. Auch die Gestaltung von Absätzen, Überschriften und Buttons ist bei dieser Form des Inhalts besonders wichtig, so dass Webdesigner mit guten kreativen Ideen punkten können. (Long Pager)

Es gibt sogar Seiten, die – ist der User am Ende einer bereits sehr inhaltsreichen Page angelangt – weitere Inhalte nachladen. (infinite Scrolling) Hier ist es allerdings schwierig, die Orientierung zu behalten.

2. Beständige Navigation

Der Trend der Fixed Navigation beschreibt, dass – egal wo auf einer Website der User sich befindet – die Navigation stets am oberen Browserrand angezeigt wird. Der Vorteil für den Nutzer besteht darin, dass er sich auch bei langen Texten orientieren kann.

Auch das Logo bleibt stets sichtbar,so dass es sich unterschwellig gut einprägen kann.

3. Bildsprache im Großformat

Viele modern gestaltete Websites arbeiten mit imposanten Bildern, die ihre Online-Präsenz eröffnen. Diese fungieren gewissermaßen als das Werbebanner, was längst ausgemerzt wurde. Sie heißen Hero-Bilder und schaffen Atmosphäre und spiegeln das Unternehmen und wider. Verbunden mit dem Header-Text wird dem User dessen Botschaft emotionale eingängig vermittelt, ohne, dass es ihm unangenehm auffällt.

Oft werden auch Videosequenzen anstelle des Hero-Bildes eingesetzt, die der Seite noch mehr Lebendigkeit schenken. Grundsätzlich eignen sich solche Ideen, da die Bildsprache leichter zu erfassen ist, als Texte und intuitiver wahrgenommen wird.

4. Bewegte Bilder unterhalten und veranschaulichen

Viele moderne Webseiten arbeiten mit Animationen. Kleine Effekte, wie durch den Einsatz von Hovern ausgelöst, sorgen bei den Usern für positive Abwechslung und lockern die Inhalte auf.

Die Animationen können sowohl zusätzliche Features wie kleine Figuren sein oder Symbole, aber auch Extras einer Navigation, die durch den Hover-Effekt aufploppen. In jedem Fall sorgen sie für eine leichtere Bedienbarkeit und dafür, dass sich Nutzer besser zurechtfinden.

5. Inhalte auf ihren Kern reduzieren

Minimalistische Seiten zu gestalten ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Es ist zwar wenig Content zu sehen, doch umso mehr muss darauf geachtet werden, dass trotzdem genug Inhalt transportiert wird.

Viel freie Fläche, wenig Gestaltungselemente, geringe Ladezeiten – das sind die Alleinstellungsmerkmale minimalistischer Seiten. Der Fokus wird auf den verbliebenen Inhalt gelegt, der so ganz natürlich in den Vordergrund gerät.

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